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Ortsgemeinderat der neuen Ortsgemeinde Neitersen konstituierte sich

von links: Mirko Müller, Ortsvorsteher von Obernau, Bürgermeister Fred Jüngerich, Ortsbürgermeister Horst Klein und Jutta Weidenbruch, Wahlleiterin bei der Ortsbürgermeisterwahl

Am 14. Januar 2021 fand die konstituierende Sitzung des Ortsgemeinderates der neuen Ortsgemeinde Neitersen in der Wiedhalle statt.

Vor Eintritt in die Tagesordnung begrüßte Horst Klein die neu gewählten Ratsmitglieder, Bürgermeister Fred Jüngerich, den ehemaligen Ortsbürgermeister von Obernau Helmut Müller sowie die Vertreter der Verwaltung und der Presse. In einer kurzen Ansprache blickte er auf das Zustandekommen der neuen Ortsgemeinde Neitersen durch das kooperative Miteinander der bisherigen Ortsgemeinden Neitersen und Obernau zurück.

In seiner Funktion als Beauftragter der Ortsgemeinde Neitersen verpflichtete Horst Klein zunächst die neu gewählten Ratsmitglieder.

Da bei einer neu gebildeten Ortsgemeinde kein Amtsvorgänger oder Beigeordneter für die Ernennung und Vereidigung des neu gewählten Ortsbürgermeisters zur Verfügung stehen kann, beauftragte der Ortsgemeinderat die Wahlleiterin für die Wahl des Ortsbürgermeisters, Jutta Weidenbruch, mit der Ernennung und Vereidigung von Horst Klein.

In seiner Laudatio im Anschluss an seine Ernennung und Vereidigung schilderte Klein, dass die heutige Ernennung zum Ortsbürgermeister die sechste in seiner bisherigen kommunalpolitischen Laufbahn ist. Es handele sich um eine besondere Ernennung, da er zum ersten Ortsbürgermeister der neuen Ortsgemeinde Neitersen ernannt ist. Die neue, größere Ortsgemeinde bringe mehr Aufgaben und auch mehr Verantwortung mit sich. Großes Augenmerk liege in den nächsten Jahren auf dem weiteren Zusammenwachsen der bisherigen Ortsgemeinden Neitersen und Obernau. Als weitere wichtige Aufgaben nannte Ortsbürgermeister Klein die Mitwirkung bei der Neuaufstellung des Flächennutzungsplans der Verbandsgemeinde, die Fortschreibung des Dorferneuerungskonzeptes sowie die Durchführung verschiedener Investitionsmaßnahmen, wie z. B. den Neubau der Brücke in Niederölfen, die Erweiterung des Gerätelagers der Wiedhalle, die Errichtung eines neuen Urnengrabfeldes auf dem Friedhof Neitersen, die Neugestaltung des Dorfplatzes in Fladersbach, die Verbesserung der Straßenverhältnisse in der Waldstraße in Obernau und die Sanierung der Heizungsanlage der Wiedhalle. All diese Aufgaben seien nur in harmonischer Zusammenarbeit mit dem neuen Ortsgemeinderat möglich, auf die er sich als Ortsbürgermeister freue.

Im Anschluss ernannte und vereidigte Ortsbürgermeister Horst Klein den Ortsvorsteher des neuen Ortsbezirks Obernau, Mirko Müller.

Ortsvorsteher Müller bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen und erklärte, dass er Bindeglied zwischen dem neuen Ortsteil Obernau und der Ortsgemeinde Neitersen sein möchte und sich ebenfalls auf die Zusammenarbeit freue.

Bürgermeister Fred Jüngerich hielt in seiner Laudatio einen Rückblick auf die gemeinsamen Gespräche mit den ehemaligen Ortsgemeinden Neitersen und Obernau, die nach Abwägung der Vor- und Nachteile in dem mutigen Schritt der freiwilligen Fusion mündeten, zu der er den Verantwortlichen gratulierte.

Der Zusammenschluss führe zu Synergieeffekten, die nicht unbedingt umgehend finanziell erkennbar seien. Es handle sich bei freiwilligen Zusammenschlüssen immer um individuelle Entscheidungen, die im Fall der Ortsgemeinden Neitersen und Obernau die richtige Entscheidung darstelle. Insbesondere machen Zusammenschlüsse dann Sinn, wenn anderenfalls die Handlungsfähigkeit nicht mehr aufrechterhalten werden könne, z. B. weil sich nicht mehr genügend Personen finden, die in einer kleinen Ortsgemeinde als Ratsmitglied oder Ortsbürgermeister zur Verfügung stehen oder wenn die Finanzausstattung nicht mehr ausreichend ist.

„Die Straffung kommunaler Strukturen durch freiwillige Fusionen ist der richtige Weg. In Deutschland bedürfte es aber einer Föderalismusreform, die auf Ebene der Länder beginnt.“ betonte Jüngerich. Das Beispiel der bisherigen Ortsgemeinden Neitersen und Obernau möge andere Ortsgemeinden zumindest zum Nachdenken anregen.

Im Namen der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld überreichte Bürgermeister Jüngerich der neuen Ortsgemeinde Neitersen eine Urkunde sowie als Präsent die Zusage der Kostenübernahme für die Erstellung des neuen Wappens durch die Verbandsgemeinde.

Ortsbürgermeister Horst Klein bedankte sich bei Fred Jüngerich und sprach seinen Dank allen Beteiligten der Verwaltung aus, insbesondere dem ehemaligen Büroleiter der Verbandsgemeindeverwaltung Flammersfeld Eugen Schmidt, der federführend die Fusionsvereinbarung erarbeitet und mit dem Innenministerium abgestimmt hatte.

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