Was einer nicht schafft, das schaffen drei!

links: Max Weller und Kim Wortelkamp, 1. und 2. Vorsitzender des Brodvereins 2019, Martina Beer, Touristikerin in der VG Altenkirchen-Flammersfeld, Rolf Schmidt-Markoski, 1. Beigeordneter der Verbandsgemeinde, sowie Freyja Schumacher, Raiffeisenbotschafterin der Verbandsgemeinde Hamm (Sieg). — mit Rolf Schmidt-Markoski.

Raiffeisen-Orte Hamm, Weyerbusch und Flammersfeld im Schulterschluss

Hamm, Weyerbusch, Flammersfeld – das sind die Stationen von Friedrich Wilhelm Raiffeisen im Kreis Altenkirchen. Akteure aus den drei Orten wollen sich enger vernetzen, gemeinsame Veranstaltungen organisieren und diese auch gemeinsam bewerben. Das wurde bei Gesprächen der Touristiker aus den Verbandsgemeinden Hamm und Altenkirchen-Flammersfeld sowie auch Vertretern unseres Brodvereins vereinbart. Eins der Abstimmungsgespräche fand im Gasthof Zur Post statt.

Die Verstetigung des Schwungs, der die Region durch das Raiffeisenjahr 2018 getragen hat, ist ein Ziel des Ersten Beigeordneten der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld, Rolf Schmidt-Markoski. Mit dem Anliegen, die Zusammenarbeit an den Wirkungsstätten Raiffeisens zu verstärken, rannte er sowohl in Hamm als auch in Weyerbusch offene Türen ein.

Nach der Corona-Pause tat es gut, Pläne für 2021 zu schmieden, über neue Ideen und Veranstaltungen zu sprechen. So waren auch nur zwei Gesprächstermine nötig, um ein gemeinsames Vorgehen und eine erste Liste von Veranstaltungen zu verabreden, die man entweder gemeinsam organisieren oder mit Stand und/oder Beitrag bereichern will.

Ein Beispiel ist der Internationale Museumstag 2021. Ein erster Vorschlag dazu sieht so aus: Morgens Beginn in Flammersfeld mit offizieller Eröffnung, Lesung oder Musikstück sowie Führungen im Raiffeisenhaus; mittags Einkehr im Weyerbuscher Gasthof „Zur Post“ mit Erbsensuppe und Raiffeisenbier sowie Ausstellung zum Thema Genossenschaften; am Nachmittag um 15 Uhr Kaffee und Blechkuchen in Hamm mit Führungen im Museum und im Stammhaus der Biergenossenschaft sowie musikalischer Unterhaltung.

Auch die Kulturschaffenden sind aufgerufen, sich am Austausch zu beteiligen und sich neues Publikum zu erschließen. So könnte das Musikstück in Flammersfeld von Interpreten aus Hamm kommen und der musikalische Beitrag in Hamm beispielsweise aus Weyerbusch, wo der Gasthof Probenlokal für Musiker ist bzw. wieder werden wird.

Der „große Wurf“ der neuen Kooperation wäre aber ein innovatives Programm für die Gäste der Raiffeisen-Orte. „Die meisten Touristen, die sich für Raiffeisen interessieren, bleiben leider nur einen Tag“, berichtet Martina Beer von der Tourist-Info Altenkirchen-Flammersfeld. Die Ideensammlung aus den Treffen der neuen Kooperationspartner macht aber Hoffnung, dass sie künftig auf weitere Aspekte des Raiffeisenlands neugierig genug sein könnten, um einen zweiten Tag dranzuhängen.

Hier möchte sich der Brodverein 2019 mit seinem Projekt August-Sander-Weg und der Kunstlandschaft „Im Tal“ einbringen, aber auch mit vertiefenden Beiträgen zum Thema "Genossenschaften heute".

Im Bild von links: Max Weller und Kim Wortelkamp, 1. und 2. Vorsitzender des Brodvereins 2019, Martina Beer, Touristikerin in der VG Altenkirchen-Flammersfeld, Rolf Schmidt-Markoski, 1. Beigeordneter der Verbandsgemeinde, sowie Freyja Schumacher, Raiffeisenbotschafterin der Verbandsgemeinde Hamm (Sieg).

 — mit Rolf Schmidt-Markoski.

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