Hilfestellung für Unternehmen

Informationen über Kontaktstellen und Ansprechpartner für Unternehmen in der Verbandsgemeinde in Zusammenhang mit der Corona-Krise.

 

 

Vorab-Informationen zum Antragsverfahren ab Montag, den 30. März 2020
des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau RLP

So können Sie sich auf die Antragstellung für die Corona-Soforthilfen des Bundes und des Landes vorbereiten

1. Ermitteln Sie die Vollzeitäquivalente der Beschäftigten Ihres Unternehmens.

  • Antragsberechtigt sind Unternehmen mit Sitz in Rheinland-Pfalz bis zu 10 Beschäftigten. Die Beschäftigtenzahl errechnet sich nach so genannten Vollzeitäquivalenten.
  • Für die Berechnung der Vollzeitäquivalente von Teilzeitkräften und 450-Euro Jobs in Vollzeitäquivalente gelten folgende Faktoren:
    Beschäftigte bis 20 Wochenarbeitsstunden = Faktor 0,5,
    Beschäftigte bis 30 Wochenarbeitsstunden = Faktor 0,75,
    Beschäftigte über 30 Wochenarbeitsstunden = Faktor 1 und
    Beschäftigte auf 450 Euro-Basis = Faktor 0,3.
    Auszubildende können mit dem Faktor 1 berücksichtigt werden (dies ist Ihnen bei der Antragstellung freigestellt).

2. Halten Sie eine der folgenden Nummern bereit:
•    Handelsregisternummer
•    Betriebsnummer
•    Umsatzsteuer-ID
•    Steuer-ID

3. Halten Sie Scans oder Kopien der folgenden Unterlagen bereit:
•    Vorder- und Rückseite des Personalausweises oder eines vergleichbaren Legitimationspapiers
•    Gewerbeanmeldung oder Handelsregisterauszug oder letzter Steuerbescheid oder Bescheinigung des Finanzamts in Steuersachen oder Nachweis der Umsatzsteuernummer

4. Beziffern Sie Ihre Liquiditätsschwierigkeiten bis Ende Mai 2020
Die Höhe des Zuschusses hängt von der Höhe des Liquiditätsbedarfs ab. Sie werden gebeten, Ihren Bedarf zu benennen. Ein Liquiditätsbedarf liegt dann vor, wenn die vorhandenen liquiden Mittel nicht ausreichen, um die kurzfristigen Verbindlichkeiten aus dem fortlaufenden erwerbsmäßigen Sach- und Finanzaufwand des Unternehmens (bspw. Mieten, Personal, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten) zu zahlen (Liquiditätsengpass). Außerdem darf dieser Liquiditätsengpass nicht mit Hilfe von Entschädigungsleistungen, Versicherungsleistungen, Steuerstundungen, sonstigen Eigen- oder Fremdmitteln oder sonstigen Liquiditätsmaßnahmen ausgeglichen werden können. Es ist kein detaillierter Nachweis erforderlich. Sie müssen glaubhaft machen, dass Sie nach dem 11. März 2020 durch die Auswirkungen des Corona-Virus in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind, die ihre Existenz bedrohen. 

  • der Umsatz- bzw. Honorarrückgang im zurückliegenden Monat um mindestens 50 Prozent verglichen mit dem durchschnittlichen monatlichen Umsatz (bezogen auf den aktuellen und die zwei vorangegangenen Monate) im Vorjahr (bei Gründungen im Vergleich zum Vormonat) zurückgegangen ist oder 
  • mehr als die Hälfte der Aufträge aus der Zeit vor dem 1. März durch die Krise weggefallen sind.
    Sie müssen den Umsatz- Honorar- oder Auftragsrückgang bei der Antragsstellung nicht weiter nachweisen.

Ganz wichtig: Das Antragsformular muss vollständig ausgefüllt und unterschrieben sein. Wir bitten Sie, den Antrag auszudrucken, zu unterschreiben, danach den Antrag und alle notwendigen Unterlagen (siehe Punkt 3) einzuscannen oder zu fotografieren und als PDF-Dokument per E-Mail oder per Fax oder postalisch an die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz zu schicken. Die dafür vorgesehene E-Mail-Adresse und Fax-Nummer werden auf der Homepage der ISB bekannt gegeben.

Ergänzende Unterstützung durch den "Zukunftsfonds Starke Wirtschaft Rheinland-Pfalz"

Selbstständige und Unternehmen bis 30 Beschäftigten (Vollzeitäquivalent) können ab Ende März 2020 ein Sofortdarlehen des Landes über ihre Hausbank beantragen. Vorgesehen sind Laufzeiten von 6 Jahren und eine Haftungsfreistellung der Hausbank von 90 Prozent. Die Zeit bis 31.12.2021 ist tilgungsfrei. Tilgung ist auf Wunsch des Kreditnehmers jederzeit möglich.
Die Höchstsummen für die Sofortkredit sind wie folgt gestaffelt: 

  • zu 10 Mitarbeiter    10.000 €    
  • zu 30 Mitarbeiter    30.000 €    

Unternehmen mit 11 bis 30 Beschäftigten erhalten zusätzlich einen Zuschuss in Höhe von 30 Prozent der Kreditsumme.

Anträge und weiterführende Infos werden in Kürze eingestellt.

Mehr Informationen finden Sie auch hier: https://mwvlw.rlp.de/de/themen/corona/

Das Zuschussprogramm der Bundesregierung  für Solo-Selbstständige und Kleinunternehmen bis zu 10 Mitarbeitern wird in Rheinland-Pfalz über die Investitions- und Strukturbank (ISB) umgesetzt.

Das Land Rheinland-Pfalz ergänzt und erweitert dieses Programm mit dem "Zukunftsfonds Starke Wirtschaft Rheinland-Pfalz":
Der Zukunftsfonds ergänzt die Zuschüsse des Bundes mit günstigen Sofortdarlehen für Unternehmen bis zu 10 Beschäftigten und erweitert die Soforthilfen auf Unternehmen bis zu 30 Beschäftigte.

Das Sofort-Darlehen des Landes kann in Kürze bei der Hausbank beantragt werden.

Die Soforthilfen von Bund und Land sehen folgendes vor:

  • Selbstständige und Unternehmen bis zu 5 Beschäftigten (Vollzeitäquivalent): 
    bis zu 9.000 Euro Zuschuss aus dem Bundesprogramm
    bis zu 10.000 Euro Sofortdarlehen des Landes bei Bedarf.
    Insgesamt beträgt die Soforthilfe bis zu 19.000 Euro.
     
  • Unternehmen von 6 bis 10 Beschäftigten (Vollzeitäquivalent):
    bis zu 15.000 Euro Zuschuss aus dem Bundesprogramm
    bis zu 10.000 Euro Sofortdarlehen des Landes bei Bedarf.
    Insgesamt beträgt die Soforthilfe bis zu 25.000 Euro.
     
  • Unternehmen von 11 bis 30 Beschäftigten (Vollzeitäquivalent):
    Bis zu 30.000 Euro Sofortdarlehen des Landes zuzüglich einem Landes-Zuschuss über 30 Prozent der Darlehenssumme.
    Insgesamt beträgt die Soforthilfe bis zu 39.000 Euro

Die Sofortdarlehen haben eine Laufzeit von sechs Jahren und sind bis Ende des Jahres 2021 tilgungsfrei.

Bitte beachten Sie, dass alle Detail-Informationen zum Programm und zum Antragsverfahren an dieser Stelle zur Verfügung gestellt werden, sobald sie vorliegen!

Zur Anpassung von Vorauszahlungen wenden Sie sich bitte an das zuständige Finanzamt

Service-Center FA Altenkirchen-Hachenburg
Standort Altenkirchen: Telefon Nr. 02681 8610041
Standort Hachenburg: Telefon Nr. 02681 8610616

Info-Hotline (allgemeine steuerliche Fragen): Telefon Nr. 0261 20 179 279
Montag bis Donnerstag: 8 Uhr – 17 Uhr
Freitag: 8 Uhr – 13 Uhr

Antrag Stundung/Herabsetzung: https://www.lfst-rlp.de/fileadmin/user_upload/Antrag_Stundung_Herbsetzung_Corona.pdf

Die Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld kann den Unternehmen Zahlungserleichterungen in Form von Stundungen (z. B. Hinausschieben der Fälligkeit, Ratenzahlung) gewähren. Bitte wenden Sie sich hierzu an Frau Christina Reuber, Tel: 02681/85-251 oder per Mail christina.reuber@vg-ak-ff.de oder Frau Katja Schneider-Nöllgen; Tel: 02681/85-271 oder per Mail katja.schneider-noellgen@vg-ak-ff.de.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Anspruch auf KUG besteht, wenn mindestens 10 Prozent der Beschäftigten einen Arbeitsentgeltausfall von mehr als 10 Prozent haben.
  • Anfallende Sozialversicherungsbeiträge für ausgefallene Arbeitsstunden werden zu 100 Prozent erstattet.
  • Der Bezug von KUG ist bis zu 12 Monate möglich.
  • Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer können ebenfalls in Kurzarbeit gehen und haben Anspruch auf KUG.
  • In Betrieben, in denen Vereinbarungen zur Arbeitszeitschwankungen genutzt werden, wird auf den Aufbau negativer Arbeitszeitkonten verzichtet.
  • Die weiteren Voraussetzungen zur Inanspruchnahme von KUG behalten ihre Gültigkeit.

Diese und weitere Informationen finden Sie auch im Merkblatt Kurzarbeitergeld (KUG): Corona Virus: Informationen für Unternehmen.

Formular zur Anzeige des Arbeitsausfalls finden Sie hier.

Antrag auf Kurzarbeitergeld finden Sie hier.

Quelle: Bundesagentur für Arbeit

Wirtschaftsförderung der Kreisverwaltung Altenkirchen
https://www.wirtschaftsfoerderung-ak.de/aktuelles/403-corona-krise-infos-zu-unternehmerischen-fragen

Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) 
https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Artikel/Wirtschaft/altmaier-zu-coronavirus-stehen-im-engen-kontakt-mit-der-wirtschaft.html

Wirtschaftsministerium RLP  
https://www.rlp.de/de/buergerportale/informationen-zum-coronavirus/wirtschaft-und-hilfe-fuer-unternehmen/

Wirtschaftsministeriums Rheinland-Pfalz: aktuelle Bürgschaften und Darlehen sowie Kontaktdaten zur Stabstelle "Unternehmenshilfe" und weitere Informationen des
https://mwvlw.rlp.de

Rheinland-pfälzischen Investitions- und Strukturbank
https://isb.rlp.de/home/detailansicht/wissing-unterstuetzt-unternehmen-bei-bewaeltigung-der-corona-krise.html

Wichtiges für den Tourismus
https://corona-navigator.de

Industrie- und Handelskammer Koblenz 
https://www.ihk-koblenz.de

Handwerkskammer Koblenz 
https://www.hwk-koblenz.de

Kreishandwerkerschaft Rhein-Westerwald
https://www.kreishandwerkerschaft-rhein-westerwald.de

Kontakt

Dirk Fischer
Telefon 02681 85-190

dirk.fischer@vg-ak-ff.de

Sissi Jung
Telefon 02681 85-191

sissi.jung@vg-ak-ff.de

Eugen Schmidt
Telefon 02681 85-110

eugen.schmidt@vg-ak-ff.de

Hotline Agentur für Arbeit

Telefonnummer
0800 455552

Hausanschrift

Verbandsgemeindeverwaltung
Altenkirchen-Flammersfeld
Rathausstraße 13
57610 Altenkirchen

Telefon: 02681 85-0 (Zentrale)
Fax: 02681 7122 (Zentrale)

rathaus@vg-ak-ff.de

Öffnungszeiten Rathäuser Altenkirchen & Flammersfeld

Die beiden Rathäuser
bleiben aufgrund der aktuellen Entwicklung
für Publikumsverkehr geschlossen.

Mehr Informationen zum Coronavirus finden Sie hier.

Montag und Dienstag
8 - 12 Uhr und 14 - 16 Uhr
Mittwoch
8 - 12 Uhr
Donnerstag        
8 - 12 Uhr und 14 - 18 Uhr
Freitag
8 - 12 Uhr

Bürgerbüro: Mo, Di und Do durchgehend geöffnet

Bankverbindungen der Verbandsgemeindekasse

Westerwald Bank eG
IBAN: DE26 5739 1800 0070 0011 01

Sparkasse Westerwald-Sieg
IBAN: DE30 5735 1030 0000 0003 15

Sparda-Bank Südwest eG
IBAN: DE30 5509 0500 0000 9689 78