Tag des offenen Denkmals 2020

Was ist eigentlich ein Denkmal?

In § 3 des Denkmalschutzgesetztes steht zum Begrifff des Kulturdenkmals: 
" (1) Kulturdenkmäler sind Gegenstände aus vergangener Zeit,
1.a) die Zeugnisse, insbesondere des geistigen oder künstlerischen Schaffens, des handwerklichen oder technischen Wirkens oder historischer Ereignisse oder Entwicklungen,
  b) die Spuren oder Überreste menschlichen Lebens oder
  c) die kennzeichnende Merkmale der Städte und Gemeinden sind und
2. an deren Erhaltung und Pflege oder wissenschaftlicher Erforschung und Dokumentation aus geschichtlichen, wissenschaftlichen, künstlerischen oder städtebaulichen Gründen ein öffentliches Interesse besteht."

Im Denkmalverzeichnis des Kreises Altenkirchen sind für die Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld knapp 150 Kulturdenkmale verzeichnet. Hierzu gehören viele private Wohnhäuser, Kirchen, öffentliche Gebäude oder die Preußischen Meilensteine zur Entfernungsanzeige nach 1815 an der B8.

Der diesjährige Tag des offenen Denkmals kann wegen der Corona-Pandemie leider nicht in der gewohnten Form und durch Besichtigungen vor Ort stattfinden und wurde daher zum "Digitalen Denkmaltag" ausgerufen.

Um Ihnen aber dennoch einen möglichst lebhaften Einblick in die historischen Schätze unserer Region zu gewähren, möchten wir Ihnen mit kleinen Filmen einen Eindruck der sonst teilnehmenden Denkmale geben. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Durchschauen und freuen uns über einen Besuch vor Ort zu einer späteren Zeit. 

Bis zum 13. Sept.  2020 werden wir unsere digitalen Infos und Videoclips zu den Denkmalen nach und nach ergänzen.

 

Bismarckturm Altenkirchen

Der Bismarckturm ist 14 m hoch und wurde nach dem ersten Weltkrieg von Altenkirchener Bürger aus heimischen Felsgestein erbaut. 2009/2010 wurden umfangreiche Restaurationsarbeiten durchgeführt, um den Erhalt und die Begehbarkeit der Aussichtplattform wieder herzustellen.

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Weitere Informationen zu Kontakten und Öffnungszeiten finden Sie hier

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Stadtführung Altenkirchen

Seit mehr als 15 Jahren werden in Altenkirchen Stadtführungen angeboten. Neben einigen festen Terminen besteht für Gruppen jederzeit die Möglichkeit Stadtführungen oder auch Nachtwächterführungen zu buchen.

Mehr Infos finden sie auf der Website der Stadt Altenkirchen.

Einen ersten Eindruck über die Stadt Altenkirchen und zu einigen Stadtionspunkten im Rahmen von Stadtführungen erhalten Sie in einem Bilderfilm.

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Romanische Kirche Birnbach

Die dreischiffige,romanische Pfeilerbasilika in Birnbach wurde erstmals 1131 urkundlich erwähnt und ist eine der größten romanischen Kirchengebäude in der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld. Sie verdeutlicht die ehemals große Bedeutung des Kirchspiels Birnbach, wo bereits im Mittelalter verschiedene Gerichtsbarkeiten ihren Sitz hatten (das "Hohe Gericht", das Kirchspielgericht und das Hofgericht des Bonner St. Cassiushofes zu Birnbach).

Einen kleinen Einblick in Geschichte der Kirche erhalten Sie in einem kleinen Bilder-Video. 

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St. Michael Kirche Flammersfeld

Die evangelische Pfarrkirche St. Michael ist eine dreischiffige, vierjochige, flachgedeckte Pfeilerbasilika, die um 1100 erbaut wurde. Aus dieser Zeit stammt auch die Altarplatte sowie der Taufstein, welche 1605 (calvinistische Reformation) zeitweise entfernt wurden.
Auch die Wandbilder wurden zu dieser Zeit überstrichen, im Rahmen umfassender Restaurierungen aber teilweise wieder hergestellt.

Ein imposantes Kreuzgewölbe am Taufstein sowie der seitliche Emporenbau geben der romanischen Kirche einen ganz besonderen Charme.

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Alte Schmiede Friedenthal

Die vollständig erhaltene alte Schmiede von 1878 besitzt auch ein kleines Hammerwerk, welches selbst gebaut und ehemals mit Wasserkraft angetrieben wurde.   
Die Werkstatt wird heute auch als Zinngieß-Werkstatt genutzt, wo bereits tausende historische Zinnfiguren entstanden und im Nachbargebäude besichtigt werden können.

Führungen oder  Schmiede-Vorführung für Gruppen durch den Schmied und Besitzer Wilfried Kirchner können individuell gebucht werden. Weitere Infos finden Sie hier.

Ein kleiner Kurzfilm zeigt Ihnen, was Sie hier erwartet. 

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Ev. Pfarrkirche Hilgenroth

Die heutige ev. Pfarrkirche in Hilgenroth, deren einschiffiges Langhaus (1433) ursprünglich als Gnadenkapelle für ein Muttergottesbild errichtet wurde (Wallfahrt), hat einen älteren, romanischen, ungegliederten Westturm mit Klangarkaden. 
Die Bausubstanz des Turms reicht bis in die romanische Zeit zurück. Der gotische Chorbau besteht aus großen Spitzbogenfenstern und abgetrennten Strebepfeilern.

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Motte Broichhausen

Bei der Motte Broichhausen handelt es sich um eine Natur-Denkmalzone. Hier war der Standort einer frühmittelalterlichen Burganlage. Die ehemalige Turmhügelburg war noch bis 1500 bewohnt. Heute ist hier noch der Burghügel und die Wallanlagen mit Wassergraben zu sehen. 
Dieses Kulturdenkmal kann jederzeit besichtigt werden, es liegt im Waldgebiet südlich von Kircheib zwischen den Ortsteilen Reisbitzen und Neuenhof.
Kurzbeschreibung Motte Broichhausen

Ort: Die Motte kann nicht vollständig mit dem PKW angefahren werden. Die Wegstrecke ist ab Kircheib  beschildert und zu Fuß oder per Rad gut erreichbar und ca. 1,5 km lang. (Wegbeschreibung)

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Denkmalzone Ortskern Mehren

Der Dorfkern von Mehren ist wegen seines beispielhaften Fachwerkensembles bereits vor vielen Jahren unter Schutz gestellt worden. Fachwerkhäuser ab dem 15. Jahrhundert gruppieren sich hier um die romanische Basilika und zeigen gemeinsam mit dem Altbaumbestand ein beeindruckendes Dorfbild, das unbedingt einen Besuch wert ist. Ein altes Gemeindegefängnis aus dem 15 Jh. ("Bullesje") mit darüber liegender alten Schule (1547), ein ehemaliges Eulerhaus (1720), der "Hartheis Hof"  und viele weitere Baudenkmäler sind hier noch zu sehen.   

Schauen Sie sich um, in einem der schönsten Dörfer im Westerwald.

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Museumsscheune Helmenzen

Die Museumsscheune Helmenzen ist ein kleines heimatkundliches Museum, welches erhaltenswerte Arbeits- und Gebrauchsgegenstände unserer Region sammelt und der Öffentlichkeit zugänglich macht.
Viele interessante Einzelstücke unserer Urgroßeltern oder aus alten Handwerksbetrieben sind hier zu bestaunen.
Das Museum wurde 1993 vom Arbeitskreis für Heimatgeschichte & Brauchtumspflege e.V errichtet und seit dem mit viel Engagement ehrenamtlich geführt. 

Außerhalb des Denkmaltags ist die Museumsscheune von Mai bis September  immer Sonn- und Feiertags von 14 - 17 Uhr geöffnet.

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Kontakt

Cornelia Obenauer
Telefon:
02681 85-249
Fax: 02681 85-449
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Altenkirchen-Flammersfeld
Rathausstraße 13
57610 Altenkirchen

Telefon: 02681 85-0 (Zentrale)
Fax: 02681 7122 (Zentrale)

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Mittwoch
8 - 12 Uhr
Donnerstag        
8 - 12 Uhr und 14 - 18 Uhr
Freitag
8 - 12 Uhr

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