Willroth

Das Wappen von Willroth, ist in Anlehnung an das rheinland-pfälzische Wappen, dreigeteilt. Das rote Kreuz in Silber ist das kurtrierische Wappen und verdeutlicht die jahrhundertelange Zugehörigkeit zum Kurfürstentum Trier. Trotz Anraten des Landeshauptarchives Koblenz, wurde es dennoch in die Wappengestaltung eingebracht. Begründet wurde dieser Standpunkt mit der Tatsache, dass trierisches Hoheitsgebiet mit der Willrother Gemarkung an wiedisches Gebiet grenzte.

 

Mit der schwarzen Froschlampe auf silbernem Feld will die Gemeinde an den ebenfalls jahrhundertealten Eisenerzbergbau, der bis 1965 umging, erinnern. Die Grube Georg war eine der bedeutendsten Gruben im gesamten siegerländisch-wiedischen Eisenerzbergbau. Die silberne Rose auf rotem Grund ist das Attribut der hl. Theresia von Lisieux, der Kirchen- und Ortspatronin von Willroth.

Willroth ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Altenkirchen (Westerwald) an der Grenze zum Landkreis Neuwied im nördlichen Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Flammersfeld an und liegt mit 300 bis 402 m ü. NHN auf einer der Höhen des Westerwaldes. Die Gemarkung liegt im Naturpark Rhein-Westerwald.

Der Name Willroth leitet sich vermutlich durch Lautverschiebung aus einer Bezeichnung für eine Grenze oder einen Grenzort ab. Erstmals urkundlich erwähnt wird der Ort 1338 in einer Urkunde, in der der Graf von Isenburg mit der Herrschaft Horhausen belehnt wird. Noch erhalten ist der Weiße Stein, an dessen Standort 1595 drei Landeshoheiten aufeinandertreffen: Isenburg als kurtrierischer Lehnsnehmer, dem Willroth nach wie vor angehörte, die Niedere und die Obere Grafschaft Wied. Im Jahr 1664 fällt Horhausen, damit auch Willroth, an Kurtrier zurück, der Ort wurde dem Amt Herschbach zugeordnet. Nach der Auflösung des Kurfürstentums Trier kommt das Amt Herschbach 1803 zum Fürstentum Fürstentum Nassau-Weilburg, 1806 zum Herzogtum Nassau und 1815 zum Königreich Preußen, der Weiße Stein wird erneut Grenzstein, diesmal zwischen den 1816 neu geschaffenen Kreisen Altenkirchen und Neuwied im Regierungsbezirk Koblenz. Verwaltet wurde Willroth von der Bürgermeisterei Flammersfeld, die 1927 in Amt Flammersfeld umbenannt wurde. Seit 1968 ist Willroth eine verbandsangehörige Ortsgemeinde der Verbandsgemeinde Flammersfeld.

Willroth ist geprägt von seiner langen Bergbaugeschichte. Ein Zeuge davon ist das schon von weitem sichtbarem Fördergerüst der ehemaligen Grube Georg. Mit der Schließung der Grube endete am 29. März 1965 der Erzbergbau im Westerwald.

Die Geschichte um den Bergbau in der Region sowie das Fördergerüst der Grube Georg ist ein beliebtes Ausflugsziel und kann auch besichtigt werden.

Information über die Führungen im Industriedenkmal erteilt die Ortsgemeinde und die BIW (Bürgerinitiative Willroth) die sich vorwiegend um die Erhaltung und um die Besichtigungen des Förderturms kümmert.

Sonderführungen werden auf Wunsch durchgeführt. Es gelten die gleichen Bestimmungen und der gleiche Ablauf wie bei den Standartführungen.

"Grubenstraße in Willroth"

Hier finden Sie einen Bericht der Landesschau Rheinland-Pfalz "Hierzuland" über Willroth.

Ortsgemeinderat (Wahlzeit 2019-2024)

  • Richard Schmitt (Ortsbürgermeister)
  • Karl Kubba (Erster Beigeordneter)
  • Uwe Eul (Weitere Beigeordnete)
  • Josef Stockhausen (zurück getreten)
  • Jürgen Meffert
  • Uwe Bilio
  • Michael Faßbender
  • Sven Grendel
  • René Strunk
  • Werner Eul
  • Simone Selbach
  • Anette Eul
  • Karsten Buhr
  • Holger Eppers

Ortsbürgermeister

Richard Schmitt
Tannenstraße 17
56594 Willroth

Telefon (p): 02687 2841
E-Mail: buergermeister@willroth.de

Vertreter
Erster Beigeordneter
Karl Kubba
Waldstraße 4
56594 Willroth

Homepage: www.willroth.de

 

Hausanschrift

Verbandsgemeindeverwaltung
Altenkirchen-Flammersfeld
Rathausstraße 13
57610 Altenkirchen

Telefon: 02681 85-0 (Zentrale)
Fax: 02681 7122 (Zentrale)

rathaus@vg-ak-ff.de

Öffnungszeiten Rathäuser Altenkirchen & Flammersfeld

Montag und Dienstag
8 - 12 Uhr und 14 - 16 Uhr
Mittwoch
8 - 12 Uhr
Donnerstag        
8 - 12 Uhr und 14 - 18 Uhr
Freitag
8 - 12 Uhr

Bürgerbüro: Mo, Di und Do durchgehend geöffnet

Bankverbindungen der Verbandsgemeindekasse

Westerwald Bank eG
IBAN: DE26 5739 1800 0070 0011 01

Sparkasse Westerwald-Sieg
IBAN: DE30 5735 1030 0000 0003 15