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Mini-PV: Solarstrom vom Balkon direkt in die „Steckdose“

Wer keine normale PV-Anlage auf seinem Dach bauen kann oder möchte, für den sind sogenannte Mini-PV-Anlagen ggf. eine Alternative. Es handelt sich in der Regel um ein oder zwei Solarmodule mit einem Micro-Wechselrichter, die bspw. an die Balkonbrüstung oder an die Fassade montiert werden. Durch den per Mini-PV erzeugten Solarstrom wird die Grundlast im eigenen Haus/Wohnung reduziert, was den Zukauf aus dem öffentlichen Stromnetz verringert.

Auch für Mieter rückt der eigene Solarstrom so in greifbare Nähe. Diese müssen jedoch vorab die Genehmigung ihres Vermieters einholen. Zudem wird es empfohlen, sich vor dem Kauf, über die Vorgaben des bei Ihnen zuständigen Stromnetzbetreibers, zu informieren.

Allerdings gilt es auch bei der Mini-PV gewisse Vorschriften und Anforderungen zu beachten. Informationen hierzu finden Sie u.a. auf den folgenden Links und Dokumenten:

Förderung von Photovoltaikanlagen

Die Energie der Sonne bietet fast unendliches Potenzial für die Erzeugung von Strom und Wärme. Derzeit wird aber nur ein kleiner Teil der geeigneten Dächer für die Gewinnung von Sonnenenergie genutzt. Daher hat der Verbandsgemeinderat eine Richtlinie zur Förderung von Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) auf Wohngebäuden zum 01.01.2022 erlassen, um den Ausbau zu unterstützen. Die Rahmenbedingungen können der Richtlinie entnommen werden. Diese sieht eine Förderung in Höhe von 500 € je Anlage vor. Die Anlage muss eine Mindestgröße von 5 kWp aufweisen.

Zum derzeitigen Stand sind die Fördermittel erschöpft und somit die Gewährung einer Förderung leider nicht möglich. Es besteht weiterhin die Möglichkeit einen Antrag zu stellen. Sollten die Haushaltsmittel erhöht werden oder Förderungen nicht abgerufen werden, besteht die Möglichkeit, dass die Förderung noch gewährt werden kann. Wichtig: Die Antragstellung muss vollständig vor Anschaffung/ Inbetriebnahme der Anlage erfolgen!

Das Solarkataster des Landes Rheinland-Pfalz bietet unter www.solarkataster.rlp.de die Möglichkeit auf schnelle und unkomplizierte Weise zu überprüfen, ob die Ausrichtung des Daches für die Errichtung einer Anlage geeignet ist.

Weitere Informationen rund um die Errichtung einer Photovoltaik Anlage finden Sie in einem Online- Leitfaden der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz: Photovoltaik: Was bei der Planung einer Solaranlage wichtig ist | Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz (verbraucherzentrale-rlp.de)

Fördermittelkompass der Energieagentur Rheinland-Pfalz

Finden Sie die passenden Fördermittel für Ihr Vorhaben im Bereich Gebäude, Mobilität und Infrastruktur!

Die Energieagentur Rheinland-Pfalz bietet durch ein Online- Tool „Fördermittelkompass“ die Möglichkeit in wenigen Schritten abzuklären welche Fördermittel für individuelle Vorhaben in Frage kommen. Dabei werden Programme von EU, Bund, Ländern, Kommunen und Energieversorgern einbezogen.

Weitere Informationen dazu finden Sie hier: Fördermittelkompass (rlp.de)

Energieberatung durch die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz

Jeden vierten Donnerstag im Monat besteht die Möglichkeit einer individuellen Energieberatung durch die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz im Rathaus der Verbandsgemeinde Altenkirchen.

Der nächste Termin ist der 27.10.2022 von 12.00 – 18.00 Uhr. Eine Beratung kann allerdings nur nach vorheriger Terminabsprache durchgeführt werden. Sie erreichen uns unter der Tel.-Nr.: 02681-85 186.

Zudem bietet die Verbraucherzentrale die Energieberatung auch online per Video an. Ratsuchende können sich landesweit von zuhause aus beraten lassen. Dieser digitale Beratungsweg ergänzt die telefonische und persönliche Energieberatung in über 70 Orten in Rheinland-Pfalz. Wer nicht mobil ist oder aus anderen Gründen keine Beratungsstelle aufsuchen kann, kann diese flexible und bequeme Möglichkeit nutzen.

Termine zur Videoberatung finden jeden Montagnachmittag statt. Der Termin zur Video-Energieberatung muss telefonisch vereinbart werden. Termine für die Energieberatung per Video oder persönlich können unter der kostenfreien Rufnummer 0800 60 75 600 vereinbart werden.

Die Video-Energieberatung der Verbraucherzentrale ist dank der Förderung des Bundeswirtschaftsministeriums kostenfrei.

Fragt man den Verbraucher nach dem Verbrauch seines Autos auf 100 km, so wird fast jeder darauf eine Antwort haben. Fragt man jedoch nach dem Verbrauch des eigenen Hauses bzw. der eigenen Wohnung bezogen auf die Fläche im Jahr, schaut man dabei fast immer in fragende Gesichter. Dabei gibt es hier ein enormes Einsparpotenzial, welches oft schon mit geringem Aufwand erreicht werden kann.

So liegt z.B. der spezifische Heizenergiebedarf bei Altbauten bei ca. 18-30 Liter Heizöl pro m2 Wohn-/Nutzfläche und Jahr.

Ein Neubau, errichtet nach den Anforderungen der EnEV, verbraucht nur noch 7-12 Liter Heizöl pro m2 und Jahr. Ein Niedrigenergiehaus kommt bei entsprechender Dämmung und geeigneter Wärmeschutzverglasung mit 2-7 Liter Heizöl pro m2 und Jahr aus.

So genannte Passivhäuser schaffen es sogar auf 0-2 Liter Heizöl pro m2 und Jahr. Hierbei weisen zahlreiche Maßnahmen eine hohe Wirtschaftlichkeit auf.

Das Ziel einer Energieberatung besteht deshalb darin, den Verbrauch von Energie zu reduzieren - also Energie (bzw. Kosten) zu sparen.

Viele Fragen zur Energie

  • Worauf muss ich bei der Erneuerung meiner Heizungsanlage achten?
  • Welcher Heizkessel ist am umweltfreundlichsten und sparsamsten?
  • Ich möchte meinen Dachraum ausbauen. Ist dafür die vorhandene Dämmschicht ausreichend?
  • Wir möchten ein Haus bauen. Mit welchem Stein können wir am meisten Energie sparen?
  • Was besagt die Energieeinsparverordnung?
  • Lohnt sich eine Solaranlage für uns?
  • Sollten wir für die Warmwasserbereitung einen Speicher oder einen Durchlauferhitzer wählen?
  • Ich habe Schimmel an den Wänden. Wie kommt das?
  • Wo gibt es Fördermittel für Energiesparmaßnahmen?

Solche oder ähnliche Fragen, die direkt oder indirekt mit Ihrem Energieverbrauch in Haus oder Wohnung zu tun haben, werden häufig an unsere Energieberater der Verbraucherzentrale Rheinland Pfalz gestellt.

Förderung innovativer Projekte im Bereich Klimaschutz durch die EKM (Energieeffizienz Kommunal-Mitgestalten GmbH)

Information

Die EKM Energieeffizienz Kommunal Mitgestalten GmbH wird künftig unter Federführung der Kommunen konkrete Projekte der Allgemeinheit finanziell unterstützen, die für einen wirksamen Klimaschutz in den Städten und Gemeinden der Region sorgen. Am 19.12.2014 ist dort auch (neben anderen Verbandsgemeinden aus der Region) die Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld beigetreten.

Gestalten Sie Klimaschutz aktiv mit!

Wir suchen das innovativste Projekt für den Klimaschutz. Sie haben eine Idee, die

  • einen effizienteren Umgang mit Energie,
  • die Schonung der natürlichen Ressourcen und/ oder
  • die Verringerung von Kohlendioxid-Emissionen

ermöglicht?

Reichen Sie diese über den Förderantrag der EKM zusammen mit einer individuellen Beschreibung ihrer Maßnahme bei uns, der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld ein. Wir leiten Ihren Antrag dann direkt an die EKM weiter.

Weitere Informationen finden Sie hier: Energieeffizienz Kommunal Mitgestalten | Unsere Leistungen (ekm-energie.de)

Zur Umsetzung der Energieeffizienzziele der Bundesregierung nehmen die Kommunen eine Schlüsselrolle und Vorbildfunktion ein. Die Festlegungen der Kommune werden durch die Bauleitplanung (Flächennutzungspläne, Bebauungspläne, Regionalpläne, etc.), lokale Förderung von Klimaschutzmaßnahmen und bei der Beauftragung eigener Baumaßnahmen umgesetzt.

EKM fördert einen effizienteren Umgang mit Energie, die Schonung der natürlichen Ressourcen und Maßnahmen zur Verringerung von Kohlendioxid-Emissionen. Der Ausbau des Anteils an erneuerbaren Energien und die Optimierung von Arbeitsprozessen durch neue Technologien sollen unmittelbar zu diesen Zielen führen.

Wer entscheidet über die Fördermittelvergabe?

Die Kommunen halten die Mehrheit an der Gesellschaft und haben von Anfang an gemeinsam ein verbrieftes Mehrheitsstimmrecht von 84%. Die kommunalen Gesellschafter entscheiden damit allein über die Fördermittelvergabe. Die eingehenden Förderanträge werden gesammelt und in regelmäßigen Regionalausschusssitzungen werden Entscheidungen über die vorliegenden Anträge getroffen.

Wer stellt die Fördermittel zur Verfügung?

Grundsätzlich kann jeder der EKM Fördermittel zur Verfügung stellen. Energie Netz Mitte leistet einen jährlichen Förderbeitrag an die EKM. Dieser orientiert sich an den Einwohnern der Kommunen im Fördergebiet.

Welche Mittel stehen EKM zur Verfügung?

Die Höhe der Zuwendungen von Energie Netz Mitte bemisst sich nach der Einwohnerzahl der beteiligten Kommunen im Fördergebiet und beträgt 1,00 € pro Jahr und Einwohner für Kommunen im Fördergebiet Strom.
Wären alle Kommunen im aktuellen Fördergebiet Gesellschafter, erhielte die EKM jährliche Zuwendungen von rund 1,7 Mio. € pro Jahr abzüglich der Kosten für Aufwendungen der Gesellschaft. Darüber hinaus ist es möglich, dass noch weitere Geldmittel von Dritten zur Verfügung gestellt werden.

INTASAQUA (Integrativer Artenschutz aquatischer Verantwortungsarten in der Nister)

Der Schutz der aquatischen Biodiversität hat weltweit hohe Bedeutung, da sie ähnlich stark bedroht ist, wie die Biodiversität der tropischen Regenwälder. Insbesondere wegen fehlender autökologischen Informationen und dem fehlenden Schutzstatus für Wirbellose erscheinen klassische, auf Einzelarten bezogene Ansätze für Gewässer weniger geeignet.

Das Schutzprojekt INTASAQUA wird seit seinem Start in 2019 durch das Bundesamt für Naturschutz gefördert (Anteil 66 Prozent). Die restlichen Kosten teilen sich das Land Rheinland-Pfalz (23,6 Prozent) sowie der Landkreis Altenkirchen, der Westerwaldkreis, die Verbandsgemeinden Altenkirchen-Flammersfeld, Betzdorf-Gebhardshain, Hachenburg, Hamm und Wissen (10,4 Prozent).

Das Ziel des Projektes ist die nachhaltige Verbesserung der Habitatqualität des Gewässers zur Erhaltung der Biodiversität sowie der Förderung der stark gefährdeten Arten (Flussperlmuschel und Bachmuschel).

Weitere Informationen finden Sie hier: Integrativer Artenschutz aquatischer Verantwortungsarten — Universität Koblenz · Landau (uni-koblenz-landau.de)

  • Reduzierung des Feinsediments- und des Nährstoffeintrags zur besseren Durchlüftung der verstopften Gewässersohle und zur Reduzierung des Algenwachstums
  • Einbringen von Steinschüttungen oder Totholz um die Funktionsfähigkeit des Lebensraums wiederherzustellen
  • Anschluss von Wiesenbewässerungsgräben zur Entstehung von „Kinderstuben“ für Flussperlmuscheln und Fische

Kontakt

Julia Stahl
02681-85 186
Julia.Stahl@vg-ak-ff.de

Tipps zur Senkung der Energiekosten

Energiekarawane

Hausanschrift

Verbandsgemeindeverwaltung
Altenkirchen-Flammersfeld
Rathausstraße 13
57610 Altenkirchen

Telefon: 02681 85-0 (Zentrale)
Fax: 02681 7122 (Zentrale)

rathaus@vg-ak-ff.de

Bankverbindungen der Verbandsgemeindekasse

Westerwald Bank eG
IBAN: DE26 5739 1800 0070 0011 01

Sparkasse Westerwald-Sieg
IBAN: DE30 5735 1030 0000 0003 15