Sehenswertes

Altenkirchen

Fachwerkgebäude in der Wilhelmstraße
Dieses Fachwerkhaus in der Wilhelmstraße 37 wurde zwischen 1728 und 1739 von einem Major Fabry erbaut und war mit seiner westlichen Mauer direkt mit der Stadtmauer verbunden.

In dem Gebäude befindet sich die 'Privilegierte Apotheke', eine der ältesten und traditionsreichsten Apotheken im Westerwald. In der über 300-jährigen Geschichte wurde diese Apotheke von mehr als 22 Besitzern bzw. Verwaltern geleitet.

Fachwerkgebäude am Marktplatz
Das Gebäude des Markt-Cafes stammt wahrscheinlich aus dem 16 Jahrhundert. Die Ausführung alter Holzbalken lassen darauf schließen, dass diese aus dem Gewandhaus (Hausbereich in dem die Angestellten des Schlossherren wohnen) des Altenkirchener Schlosses stammen oder das Haus selbst als Gewandthaus genutzt wurde.

Reste der Stadtmauer

Nach Verleihung der Stadtrechte (1314) begann man zum Schutz der Bürger mit dem Bau einer Stadtmauer mit mehreren Wachtürmen. Nicht zuletzt durch die größere Reichweite von Kanonen, war im 18. Jahrhundert die Schutzfunktion der Stadtbefestigungen überflüssig geworden.

In der Folgezeit wurden die Anlagen teilweise abgetragen oder beim Bau neuer Gebäude gleich als Seitenwand genutzt.

Durch den Abriss eines Scheunengebäudes 2011 wurde dieses Stück der alten Stadtmauer wieder freigelegt. Alte Bruchsteine sind hier ebenso zu sehen, wie Ziegelsteine, aus dem ehemaligen Ziegelsteinwerk der Firma Becker in Altenkirchen.

Burglahr

Burgruine Lahr

Das Dorf Burglahr wird von einer etwa 1000 Jahre alten Burg geprägt. Die Ruine stammt ehemals von der kur-kölnischen Burg Lahr. Auf dem Burggelände gefundene Scherben weisen darauf hin, dass hier bereits in romanischer Zeit eine Befestigungsanlage gestanden hat.
Die Burg wechselte oft den Besitzer und war nachweislich noch bis ins 18. Jahrhundert bewohnt. Die Ruine der ehemaligen Burganlage mit dem etwa 25 Meter hohen Rundturm ist eines der malerischsten Bilder des Wiedbachtales.

Heute lädt der Weg zur Burgruine, der am Ende der Burgstraße beginnt, zu einem Spaziergang durch schönes Waldgebiet ein. Auf dem Burggelände steht eine Hütte, die man für Familienfeste, Vereinsfeste usw. mieten kann.
Am 1. Mai jeden Jahres wird die Fahne der Ortsgemeinde Burglahr auf die Burgruine gehievt und am 1. Adventssonntag wird die Ruine mit dem traditionellen Christbaum geschmückt.

Auskunft: Ortsbürgermeister Dieter Reifenhäuser, 57632 Burglahr,
Tel.: 02685/495

Alvenslebenstollen

Der Alvenslebenstollen in Burglahr, ein bergbauliches Kleinod, ist ein Wasserlösungsstollen der Grube Louise, der von 1835-1864 gebaut wurde. Er wurde nach Albrecht Graf von Alvensleben (ehem. Preußischer Finanzminister) benannt.
Auf dem schnurgeraden Verlauf von insgesamt 1546 Metern, für Besucher 400 m zugänglich, kann man ein Stück Geschichte erleben: Es finden sich Gedingepflöcke, Lachter-Tafeln, die den Baufortschritt dokumentierten und Nachweise der späteren Sprengarbeit mit Schwarzpulver.
Zudem gibt es schöne mineralogische Besonderheiten, wie Malachit und Chrysokoll-Ausblühungen.

Besichtigung mit Führung sind nach Vereinbarung möglich (Erwachsene: 3,00 Euro • Kinder: 2,00 Euro)

Informationen und Anmeldungen:
Herrn Albert Schäfer, Willroth, Tel.: 02687/8697
Herrn Klaus Brommenschenkel, Burglahr, Tel.: 02685/989707
sowie mit der Tourist-Information  57632 Flammersfeld, Tel.: 02685-809-193• E-Mail: info(at)vg-flammersfeld.de

Hasselbach - Werkhausen

Anlage >im TAL<
Auf Initiative des Bildhauers Erwin Wortelkamp ist seit 1986 die Anlage >im Tal< in der Gemeinde Hasselbach entstanden. Sie umfasst ein Areal von 10 ha, das über 40 internationale Architekten, Landschaftsarchitekten und Künstler gestaltet haben. Die private, der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellte Anlage, erschließt sich dem an Kunst interessierten Besucher nur durch einen drei- bis vierstündigen Gang durch diesen Landschaftsraum. Eine Anmeldung ist erforderlich.
Anmeldungen unter: Tel. 02686 604, Fax 02686 8139 oder unter www.im-tal.de

Helmeroth

Stahl-Seilhängebrücke
Die 2010 neuerbaute Seilhängebrücke in Helmeroth führt in der Nähe der alten Helmerother Mühle über die Nister. Die Brückenkonstruktion besteht komplett aus Stahl. Sie hat eine zulässige Traglast von 18 Tonnen und ist mit ihrer Spannweite von 36 Meter die größte Stahl-Seilhängebrücke in ganz Rheinland-Pfalz.

Für die Fundamente rechts und links der Nister wurden jeweils 30 m² Beton verarbeitet. Jedes der zwei Trageseile hat eine zulässige Zugkraft von 75 Tonnen. Zum Vergleich: ein Leopard-Panzer wiegt ca. 60 Tonnen.Die statische Berechnung dieser Art Brücken können in Deutschland nur die Universitäten Aachen und München vornehmen. Die statische Berechnung der Helmerother Brücke erfolgt an der Uni Aachen.

Heupelzen-Beul

 

Raiffeisenturm
Auf dem Beulskopf (388 Meter NN) in der Ortsgemeinde Heupelzen wurde 1990 ein hölzerner Aussichtsturm - der Raiffeisenturm - mit einer Höhe von 35 m errichtet. Benannt wurde er zur Ehren des Sozialreformers Friedrich Wilhelm Raiffeisen. 

Bei schöner Fernsicht bietet sich einem vom oberen Plateau eine grandiose Aussicht. Nach Süden, Osten und Westen schaut man über den vorderen Westerwald bis zum Förderturm an der A3 bei Willroth, zum Köppelturm auf der Montabaurer Höhe, zum Salzburger Kopf im hohen Westerwald und zum Siebengebirge am Rhein. Aber auch die "Hohe Acht" (747 m) in der Eifel ist in 57 km Entfernung zu sehen. In nördlicher bzw. nordöstlicher Richtung eröffnet sich der Blick bis zum Bergischen Land, ins Wildenburger Land, zu den Ausläufern des Rothaargebirges, zum Giebelwald und weit ins Siegerland hinein.

Kircheib

Motte Broichhausen
Die Motte Broichhausen war eine frühmittelalterliche Burganlage, die vielleicht die Ur- und Keimzelle für das Dorf Kircheib darstellte.
Umgeben von einem Wassergraben und durch zwei Schutzwälle gesichert, war das damalige, kleine Burggebäude eine der sichersten Unterkünfte in dieser Zeit.
Die Familie Ütgenbach bewohnte die Motte noch im Jahre 1350. Um 1500 wurde sie dann aufgegeben und man siedelte in den nahegelegenen „Neuenhof“, auch „Freiheitshoff“ genannt.
Sogenannte „Motten“ gab es im Frühmittelalter auch in anderen Orten der Region. Sie alle waren gekennzeichnet durch einen von Wasser umgebenen Hügel auf dem ein mächtiger Stein- oder Holzturm stand. Die Innenfläche besaßen bei mehreren Geschossen oft über 100 qm.
Noch gut erhalten ist der mittige Hügel, sowie der innere Wall mit Wassergraben. Auch der zweite Wall ist in Ansätzen noch sichtbar.

Infos und Schematische Darstellung der Motte Broichhausen als PDF

 

Mehren

Fachwerkdorf
Idylisches Dorf mit teilweise noch strohgedeckten Häusern. Die romanische Basilika sowie der mit Fachwerkhäusern umstandene Ortskern von Mehren steht unter Denkmalschutz. Der Ort ist als eines der schönsten Fachwerkdörfer in Rheinland-Pfalz bekannt und in jedem Fall einen Besuch wert. Seit zwei Jahren wird hier vom Dorfverschönerungsverein Mehren ein Infoblatt "der kleine dorfrundgang" herausgegeben und Führungen für interessierte Gruppen angeboten.
Weitere Infos unter: www.fachwerkdorf-mehren.de.

Zwischen Fiersbach und Kircheib

Stechpalme / Ilex
Im Waldgebiet zwischen Fiersbach und Kircheib (an der K 26) kann man noch alte, große Ilexbestände sehen, welche als Naturdenkmal geschützt sind.
Der Ilex wird auch "Stechpalme" genannt und hatte im Westerwald die weiteren Namen "Hüllisch" oder "Hüllbüsch".
Er ist oft in Wäldern zu finden, in denen früher Viehweide betrieben wurde, da dieser immergrüne Strauch mit seinen harten, stacheligen Blättern nicht gefressen wurde und sich daher ungestört entwickeln konnte.


Weyerbusch

Backhaus
Im strengen Hunger-Winter 1846/47 gründete Friedrich Wilhelm Raiffeisen in Weyerbusch den "Brodverein" und legte damit den Grundstein für eine Idee, die um die Welt ging - die Genossenschaftsidee.Er lehrte so die Menschen, dass erfolgreiche Hilfe auf Dauer nur durch gemeinschaftliche Selbsthilfe wirksam sein kann: "Einer für alle, alle für einen."

 

Raiffeisendenkmal
Zum Gedenken an 150 Jahre "Brodverein" wurde 1997 das Raiffeisendenkmal in Weyerbusch offiziell eingeweiht.

Willroth

Förderturm der "Grube Georg"

Der 56 m hohe Förderturm der Grube Georg ist das Zeichen des modernen Eisenerzbergbaus der Region. Mit der Schließung dieser Grube am 31. März 1965 ging der Siegerländer Erzbergbau im sogenannten „Wieder-Bezirk“ zu Ende und 550 Bergleute wurden arbeitslos.

Der heute noch bestehende Förderturm befindet sich unmittelbar über der Schachtanlage II, die eine maximale Tiefe (bergmännisch: Teufe) von rund 970 m aufweist. Die Grube war bekannt für ihr hohes Erzvorkommen, da sich neben dem sogenannten Eisenspat (auch Siderit genannt) ein hoher Anteil Mangan befand. Insgesamt wurden rund 6,5 Mio. Tonnen Eisenerz abgebaut.

Im Zeitraum von April bis Oktober findet jeden 3. Samstag im Monat um 14:30 Uhr
(geöffnet bis 16:00 Uhr) eine Besichtigung bis hoch zu den Förderrädern statt.

Weitere Infos

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Cornelia Obenauer
Telefon: 02681 85-249
Fax: 02681 85-4249
cornelia.obenauer@vg-ak-ff.de

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Telefon: 02681 809-193
Fax: 02681 809-4193
martina.beer@vg-ak-ff.de

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02681 85-253
Fax: 02681 85-4253
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Rathausstraße 13
57610 Altenkirchen

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Montag und Dienstag
8 - 12 Uhr und 14 - 16 Uhr
Mittwoch
8 - 12 Uhr
Donnerstag        
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Freitag
8 - 12 Uhr

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