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Beeindruckende Begegnung mit Kunst und Künstler: Gast bei Erwin Wortelkamp im Ludwig Museum Koblenz

Unser Foto zeigt den Künstler Erwin Wortelkamp und seine Ehefrau Ulla mit einer Abordnung der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld in den Ausstellungsräumen im Ludwig Museum in Koblenz. Von links: Fred Jüngerich, Erwin Wortelkamp, Ulla Wortelkamp, Rolf Schmidt-Markoski, Petra Eul-Orthen und Barbara Bauer.

Eine besondere Einladung führte Bürgermeister Fred Jüngerich, Beigeordnete sowie Mitarbeitende der Verbandsgemeindeverwaltung Altenkirchen-Flammersfeld ins Ludwig Museum Koblenz. Der renommierte Künstler Erwin Wortelkamp, seit Jahrzehnten in der VG beheimatet, und seine Ehefrau begrüßten die Delegation persönlich zu einer exklusiven Führung durch die Ausstellung „Durchdringungen“, die noch bis zum 24. August im Museum zu sehen ist. Mehr als zwei Stunden nahmen sich Erwin Wortelkamp und seine Frau Zeit, um ihre Gäste durch die eindrucksvolle Schau zu begleiten, die rund 250 Werke des Künstlers versammelt – ein poetisches, oft radikales Bekenntnis zur Natur und zur schöpferischen Kraft des Materials. Die Arbeiten, vorwiegend Papierarbeiten, entstanden über einen Zeitraum von 60 Jahren und tragen unverkennbar die Handschrift eines tief in der Naturbeobachtung und künstlerischen Reflexion verwurzelten Werks. Viele davon entstanden in Aquaviva, Italien – einem Ort, der für Wortelkamp nicht nur Rückzugsort, sondern kreative Quelle ist.

Die Gäste aus dem Westerwald zeigten sich tief beeindruckt von der ästhetischen Bandbreite und inneren Kraft der Werke. Bürgermeister Fred Jüngerich betonte im Anschluss:
„Wir sind sehr stolz darauf, dass Sie, liebe Eheleute Wortelkamp, in unserer Verbandsgemeinde leben und wirken. Ihr international bekannter Skulpturenpark 'Im Tal' ist ein echtes Alleinstellungsmerkmal für unsere Region und prägt unser kulturelles Selbstverständnis weit über die Grenzen hinaus.“

Im kommenden Jahr wird der Skulpturenpark „Im Tal“, der seit 1986 von Wortelkamp in der Nähe von Hasselbach gestaltet wurde, 40 Jahre alt. „Diesen runden Geburtstag möchten wir als Verbandsgemeinde würdigen – mit einer kleinen Veranstaltungsreihe unter dem Motto ‚KunstNatur – 40 Jahre im Tal‘, die die einzigartige Verbindung von Natur, Kunst und öffentlichem Raum sichtbar macht“, so Beigeordneter Rolf Schmidt-Markoski.

Die Ausstellung „Durchdringungen“ im Ludwig Museum wird von Museumsdirektorin Beate Reifenscheid kuratiert. Sie beschreibt das Werk als poetisches, vielfach experimentelles Spiel mit Materialität und Ausdruckskraft. Tannennadeln, Leinöl, Pigmente, aber auch Risse und Verletzungen im Papier – Wortelkamps künstlerischer Prozess gleicht oft dem eines Bildhauers, der die Natur nicht nur abbildet, sondern direkt in das Werk integriert. Mit „Durchdringungen“ präsentiert das Ludwig Museum möglicherweise eine der letzten großen Retrospektiven zu Lebzeiten des 1938 geborenen Künstlers – ein würdiger Anlass für die Verbandsgemeinde, einem ihrer bedeutendsten kulturellen Persönlichkeiten die gebührende Anerkennung zu erweisen.

Ausstellung: „Durchdringungen – Das grafische Werk von Erwin Wortelkamp“
Ort: Ludwig Museum Koblenz
Dauer: bis 24. August 2025

Fotounterzeilen: Unser Foto zeigt den Künstler Erwin Wortelkamp und seine Ehefrau Ulla mit einer Abordnung der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld in den Ausstellungsräumen im Ludwig Museum in Koblenz. Von links: Fred Jüngerich, Erwin Wortelkamp, Ulla Wortelkamp, Rolf Schmidt-Markoski, Petra Eul-Orthen und Barbara Bauer. Foto: Klara Müller

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