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Startschuss für das Stadtentwicklungskonzept

Vorbereitende Untersuchungen beginnen noch im Februar!

Die Stadt Altenkirchen wurde vergangenes Jahr in das Städtebauförderprogramm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ von Bund und Land aufgenommen. Mit dem Programm werden städtebauliche Maßnahmen in innerstädtischen Gebieten mit dem Ziel unterstützt, den Folgen des wirtschaftlichen und demografischen Strukturwandels zu begegnen.

Konkret bedeutet dies, dass in einem rund 30ha großen Gebiet – vorwiegend im Kernstadtbereich – in den kommenden 8 Jahren umfassende öffentliche und private Maßnahmen der Stadterneuerung gefördert werden können. Bevor jedoch einzelne Maßnahmen umgesetzt werden, ist die Aufstellung eines „Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts“ (ISEK) erforderlich. Dazu hat die Stadt Altenkirchen das Planungsbüro Stadt-Land-plus GmbH aus Boppard-Buchholz beauftragt.

Erster Schritt ist nun die „Vorbereitende Untersuchung“ gemäß § 141 Baugesetzbuch. Hierzu wird das beauftragte Planungsbüro in den kommenden Wochen eine Bestandsaufnahme im Innenstadtgebiet durchführen. Hierbei werden alle relevanten Bereiche der Stadtentwicklung erfasst (Verkehr, Freiräume, Baustruktur, Grünstruktur, etc.).

Teil des Städtebauförderprogramms ist auch die Förderung privater Sanierungsmaßnahmen. Als Grundlage hierfür dient eine sogenannte Modernisierungsrichtlinie, welche im Zuge des angelaufenen Verfahrens erarbeitet wird. Hierfür ist es notwendig, auch die private Gebäudesubstanz zu dokumentieren. Im Rahmen der Bestandsaufnahme werden die Mitarbeiter:innen des Planungsbüros daher auch Fotos der privaten Gebäude im Innenstadtgebiet aufnehmen. Um zusätzliche Informationen zum Gebäudezustand und etwaigen Sanierungsabsichten zu erlangen, wird den Immobilieneigentümer:innen in den nächsten Wochen zudem ein Fragebogen per Post zugestellt.

Auch die Bewohner:innen der Innenstadt werden Gelegenheit erhalten, sich aktiv am Prozess der Stadtentwicklung zu beteiligen und Ihre Ideen und Anregungen in das Konzept einzubringen. Weitere Beteiligungsformate sind in Vorbereitung.

Wir bitten Sie, die Arbeiten zu unterstützen! Mit der Städtebauförderung kann in Zukunft eine Vielzahl von öffentlichen und privaten Maßnahmen in der Innenstadt finanziell gefördert und damit die Attraktivität von Altenkirchen deutlich gesteigert werden.

Bei Rückfragen stehen Ihnen die Mitarbeiter:innen der Verwaltung gerne zur Verfügung!

Der Stadtbürgermeister
Matthias Gibhardt

Amtliche Bekanntmachung der Stadt Altenkirchen

Förderprogramm „Wachstum und nachhaltige Entwicklung – Nachhaltige Stadt“ Einleitung der vorbereitenden Untersuchung gemäß § 141 BauGB 

Hier: Bekanntmachung des Einleitungsbeschlusses und der Gebietsabgrenzung des Untersuchungsgebietes „Altenkirchen Innenstadt“

Die Stadt Altenkirchen hat in ihrer Sitzung am 08.12.2020 beschlossen, für das in dem beigefügten Planausschnitt dargestellte Gebiet die vorbereitenden Untersuchungen nach § 141 BauGB einzuleiten.

Die vorbereitenden Untersuchungen sind vor der Festlegung eines Sanierungsgebietes durchzuführen, um Beurteilungsunterlagen über die Notwendigkeit der Sanierung zu gewinnen, die sozialen, strukturellen und städtebaulichen Verhältnisse und Zusammenhänge sowie die anzustrebenden allgemeinen Ziele und die Durchführbarkeit der Sanierung im Allgemeinen.

Im Rahmen der vorbereitenden Untersuchungen sind die Betroffenen zu beteiligen. Auf die Auskunftspflicht nach § 138 BauGB wird hingewiesen. Danach sind Eigentümer, Mieter, Pächter und sonstige zum Besitz oder zur Nutzung eines Grundstückes, Gebäudes oder Gebäudeteiles Berechtigte sowie ihre Beauftragten verpflichtet, der Stadt oder ihren Beauftragten Auskunft über die Tatsachen zu erteilen, deren Kenntnis zur Beurteilung der Sanierungsbedürftigkeit eines Gebietes oder zur Vorbereitung oder Durchführung der Sanierung erforderlich ist.

Dieser Beschluss wird hiermit bekannt gemacht.

Den Plan finden Sie hier.

 

Presseartikel: Bewilligungsbescheid Städtebauförderung durch Ministerin übergeben

September 14, 2020

„Wachstum und nachhaltige Entwicklung – Nachhaltige Stadt“, so heißt das neue Städtebauförderprogramm für die Kreisstadt Altenkirchen. Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Rheinland-Pfalz, überreichte in ihrer Heimatstadt den Förderbescheid an Stadtbürgermeister Matthias Gibhardt.

Mit von der Partie war Heijo Höfer, MdL, Erster Beigeordneter der Kreisstadt Altenkirchen Paul-Josef Schmitt und Beigeordneter Rüdiger Trepper sowie Rainer Düngen, Beigeordneter der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld, und Burkhard Heibel, Leiter des Fachbereichs 3 Infrastruktur, Umwelt und Bauen der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld.
Altenkirchen wird in den nächsten Jahren bis zu 10 Millionen Euro in die Stadtentwicklung investieren. 70 % davon werden Fördergelder des Landes Rheinland-Pfalz für die Kreisstadt sein. „Wir investieren Geld nicht nur in Steine, sondern in unsere Heimatstadt und damit in Menschen“, sagte Stadtbürgermeister Matthias Gibhardt. „Altenkirchen gestaltet Zukunft, der Stadtrat hat richtig Lust darauf, die Kreisstadt weiter zu entwickeln.“

Für den Stadtrat gibt es jetzt einige Hausaufgaben zu machen. Das große Ganze soll in den Blick genommen werden. Dafür wird nun eine konzeptionelle Voruntersuchung in Auftrag geben. Daraus lassen sich konkrete Maßnahmen ableiten. Aber nicht nur der Stadtrat ist gefragt. In Zukunftswerkstätten wird die Bevölkerung mit in die Prozesse eingebunden.
Aus der Bewerbung für das Städtebauprogramm sind erste Gedanken mit auf den Weg gegeben. Mit einem grünen Band soll die Innenstadt besser an die Naherholungsräume angebunden werden. Insgesamt soll das viele Grün der Stadt zur Lebensqualität beitragen. Klimasensibles Handeln ist der Kreisstadt wichtig. Ein blaues Band soll das viele Wasser, die Flüsse, Auen und kleinen Weiher der Stadt aufwerten.
Für die Entwicklung der Kreisstadt ist zudem die Belebung und Förderung der Innenstadt besonders wichtig. Leben, Handel und Wohnen in der Innenstadt sollen bestmöglich unterstützt werden.

Ziel soll die Stärkung und Sicherung der hervorgehobenen Versorgungsfunktion des zentralen Versorgungsbereiches der Stadt Altenkirchen sein. Es soll eine Konzentration von zusätzlichen Nahversorgungsangeboten ausschließlich im zentralen Versorgungsbereich angeboten werden. Der zentrale Versorgungsbereich soll das Hauptzentrum der Stadt darstellen, weshalb Facheinzelhandelsgeschäfte und Fachmärkte mit innenstadtrelevanten Kernsortimenten dort angesiedelt werden sollen. Des Weiteren soll der großflächige Einzelhandel am Weyerdamm attraktiv an die Innenstadt angebunden werden.

Kontakt

Anke Schmidt
Fachbereich 3
Infrastruktur, Umwelt und Bauen

02681 / 85-145 
anke.schmidt@vg-ak-ff.de

 

Hausanschrift

Verbandsgemeindeverwaltung
Altenkirchen-Flammersfeld
Rathausstraße 13
57610 Altenkirchen

Telefon: 02681 85-0 (Zentrale)
Fax: 02681 7122 (Zentrale)

rathaus@vg-ak-ff.de

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