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Einweihung des Sportplatzes in Willroth

Von links: Wolfgang Hörter (Fußballverband), Bernd Kambeck (Vorsitz FC Willroth), Bürgermeister Fred Jüngerich, Ulrich Troß, Landrat Dr. Peter Enders, Richard Schmitt (ehemaliger Ortsbürgermeister) und Ortsbürgermeister Wilfried Schiefer; Foto: Verbandsgemeindeverwaltung

Fest zur Einweihung des neuen Sportplatzes; Foto: Verbandsgemeindeverwaltung

Künftig können sich die Sportlerinnen und Sportler über Naturrasen freuen

Bereits in der Antike galt: „mens sana in corpore sano“ (ein gesunder Geist in einem gesunden Körper). Durch sportliche Betätigung werden nicht nur der Körper und damit verbunden die Gesundheit gestärkt, sondern auch das psychische Wohlbefinden gesteigert und nicht zuletzt das soziale Miteinander gefördert.

Eine gut ausgestattete Sportanlage verringert dabei nicht nur die Verletzungsgefahr, sondern steigert auch die Freude bei der körperlichen Ertüchtigung. Aus diesem Grund hat sich der Gemeinderat der Ortsgemeinde Willroth dazu entschieden, den alten Tennenplatz in Willroth zu einem Naturrasenplatz umbauen zu lassen. Neben der Verringerung der Verletzungsgefahr zählen vor allem Umweltfreundlichkeit, CO2-Neutralität und eine bessere Rentabilität zu den Vorteilen eines Naturrasenplatzes gegenüber anderen Sportplatzarten.

Die Gesamtkosten des Umbaus für das Groß- und Kleinspielfeld/Bolzplatz inklusive Zaunanlage, der von November 2018 bis Mai 2020 andauerte, belaufen sich auf 290.000 €. Das Land fördert das Projekt mit 97.000 € und zusätzlich 7.800 € aus einem Förderprogramm für Bolzplätze. Der Kreis steuert 24.300 € bei, die Verbandsgemeinde 69.000 €, sodass sich der Eigenanteil der Ortsgemeinde Willroth auf 91.900 € beläuft.

Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die offizielle Einweihung des Sportplatzes immer wieder verschoben. Nun konnte diese in Verbindung mit der Einweihung der neuen Bogenschießanlage am Sonntag, 7. August 2022, nachgeholt werden. Bei strahlendem Sonnenschein begrüßte der Vereinsvorsitzende des FC Willroth 1925 e. V., Bernd Kambeck, die Gäste mit den Worten: „Was lange währt, wird endlich gut“. Durch die finanzielle Unterstützung von Land, Kreis und der Verbandsgemeinde sowie den unermüdlichen Einsatz aller beteiligten Vereinsmitglieder und Helfer sei es möglich gewesen, dieses Projekt in die Tat umzusetzen. „Dafür gebührt euch allen unser tiefempfundener Dank“, so Kambeck.

Der frischgewählte Ortsbürgermeister Wilfried Schiefer hob die lange Tradition des Vereins hervor, der in drei Jahren bereits sein 100-jähriges Bestehen feiern kann, und dankte seinem Vorgänger Richard Schmitt sowie dem Ortsgemeinderat, die das Projekt initiiert hatten. „Der Umbau des Platzes ist nicht nur für die Sportvereine, sondern für die gesamte Ortsgemeinde Willroth eine wichtige und gute Entscheidung gewesen“, so Schiefer.

Landrat Dr. Peter Enders übermittelte die Grüße des Landkreises sowie der Kreisratsmitglieder und dankte dem FC Willroth für seine Integrationsfunktion. Der Verein habe ukrainischen Jugendlichen eine Gratis-Mitgliedschaft ermöglicht und somit gezeigt, dass Sport verbinden kann.

Bürgermeister Fred Jüngerich hob die Bedeutung des neuen Platzes für die jungen Sportlerinnen und Sportler hervor: „Um den Spaß und die Freude am Sport zu wecken, braucht es eine schöne und moderne Sportanlage. Wer ein solches Areal zu bieten hat, hat aus sportlicher Sicht mit weniger Nachwuchssorgen zu kämpfen. Ich wünsche allen Nutzern, allem voran den Kindern und Jugendlichen, viel Freude auf diesem tollen Rasen.“

Anschließend sprach auch der Ortsbürgermeister von Isert, Wolfgang Hörter, im Namen des Fußballverbandes Rheinland (FVR) ein Grußwort und überreichte dem FC Willroth einen neuen Spielball, der „nur in das gegnerische Tor geht“.

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