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Kindertagesstätte "Spatzennest"

Daten und Fakten

Anzahl der Gruppen: 3

verfügbare Plätze insgesamt: 75
75 Ü2-Plätze / 40 Ganztagsplätze, 35 Teilzeitplätze

Einzugsbereich: Ortsgemeinden Berod, Gieleroth, Oberwambach

Öffnungszeiten

Kinder mit einem 9h-Platz
Montag bis Freitag: 07:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Kinder mit einem 7h-Platz
Montag bis Freitag: 07:00 Uhr bis 14:00 Uhr

Kindertagesstätte Spatzennest

Unsere Einrichtung besteht seit 1979 und befindet sich in einer alten Dorfschule in Gieleroth. Die Einrichtung wurde 2020 saniert und hat einen Anbau bekommen. Das Spatzennest arbeitet mit einem teiloffenen Konzept in drei altersgemischten Gruppen im Alter von 2-6 Jahren. 

Im Spatzennest ist folgendes Personal beschäftigt: 

  • Leitung der Kita
  • Stellvertretende Leitung 
  • 3 Gruppenleitungen 
  • 1 Netzwerkerin
  • 1 Köchin
  • 2 Hauswirtschaftskräfte 
  • 1 Anerkennungspraktikantin 
  • 1 Reinigungskraft 
  • 1 Kinderpflegerin 
  • 1 Heilerziehungspflegerinn
  • 11 Erzieherinnen insgesamt 

 

Mit folgenden Zusatzqualifikationen:

  • 5 Fachkräfte für Frühpädagogik 
  • 3 Praxisanleitungen
  • 2 Multiplikator für ästhetisch-musikalische Grundausbildung 
  • Sprachexpertin
  •  Waldpädagogin 

Betreuung der Ganztagskinder

In unserer Kindertageseinrichtung betreuen wir Kinder ab zwei Jahren. Die Eingewöhnungszeit gestalten wir am Kind orientiert und in Anlehnung Berliner Eingewöhnungsmodell, sodass jedes Kind in seinem eigenen Tempo ankommen kann.

Zur Mittagszeit kommen die Ganztagskinder im Kinderrestaurant zusammen. Je nach Gruppe essen sie um 11:30 Uhr oder um 12:30 Uhr gemeinsam in ruhiger und angenehmer Atmosphäre. Eine pädagogische Fachkraft begleitet das Mittagessen, nimmt selbst daran teil und unterstützt die Kinder.

Im Anschluss haben die Kinder die Möglichkeit, ihrem individuellen Schlafbedürfnis in einem separaten Ruheraum nachzukommen. 

Am Nachmittag stehen den Kindern vielfältige Beschäftigungsangebote zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem:

  • kreatives Gestalten oder Nähen
  • Bewegung in der Turnhalle oder auf dem Außengelände
  • Sprachförderung
  • gemeinsames Kochen
  • Erlebnisse in und mit der Natur

Die Angebote wechseln regelmäßig und orientieren sich an den Interessen und Bedürfnissen der Kinder.

Unsere Köchin kocht täglich frisch und ausgewogen nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Dabei werden überwiegend Bioprodukte verwendet. Die jeweiligen Essenspreise entnehmen Sie bitte der aktuellen Preisliste. Bei Bedarf kann eine Ermäßigung des Essenspreises beim zuständigen Sozialleistungsträger beantragt werden.

Ab dem dritten Lebensjahr besteht für Ihr Kind die Möglichkeit, mit dem Bus nach Hause zu fahren. Hierfür ist ein entsprechender Antrag erforderlich. Den Busfahrplan finden Sie im beigefügten Dokument.

 

  • Preis Essensliste

Die Einrichtung setzt sich aus folgenden Räumlichkeiten zusammen:

  • 3 Gruppenräume 
  • 4 Funktionsräume 
  •  Küche 
  •  Kinderrestaurant 
  •  Personaltoilette
  • Kinderwaschraum
  • Wickelraum mit Übungstoilette, Dusche und behindertengerechte Toilette  
  • 2 Abstellräume 
  • Büro
  • Personalraum

Schwerpunkte unserer Arbeit

Musischer Bereich 

Die musikalische Erziehung bildet eine wichtige Grundlage für viele Entwicklungsbereiche im Kindesalter. Musik und Sprache sind eng miteinander verbunden. Durch Hören, Singen, Bewegen und rhythmisches Erleben erweitern Kinder ganz selbstverständlich ihre sprachlichen Fähigkeiten. Die eigene Stimme ist dabei das erste und wichtigste Instrument. Über Musik gelingt es Kindern, miteinander in Kontakt zu treten. Klänge, Lieder und Rhythmen eröffnen vielfältige Möglichkeiten, Gefühle auszudrücken und Beziehungen aufzubauen. In unserer Kita erhalten die Kinder regelmäßig Zeit und Raum für musikalische Angebote. Dabei haben sie die Möglichkeit, sich über das Erlebte auszutauschen, Fragen zu stellen und miteinander ins Gespräch zu kommen. So werden nicht nur die Sprach- und Kommunikationsfähigkeit, sondern auch die sozialen Kompetenzen der Kinder gestärkt.

Ein besonderer Stellenwert kommt dem traditionellen Liedgut zu. Durch bekannte Lieder lernen die Kinder neue Begriffe kennen und erweitern ihren Wortschatz auf spielerische Weise. Dabei spielen auch Wörter  die im Alltag kaum noch verwendet werden, wie zum Beispiel „Ross“ im St. Martinslied eine wichtige Rolle. Da die Musik  Menschen über kulturelle Grenzen hinweg verbindet, legen wir großen Wert auf Lieder aus verschiedenen Kulturen, fremdsprachige Musik sowie den Einsatz unterschiedlicher Instrumente. Musik erleben wir mit allen Sinnen, wir singen, hören, bewegen uns, erzeugen Klänge und beziehen den ganzen Körper in rhythmische Abläufe ein. Musik ist für uns eine freudvolle und lebendige Möglichkeit, Sprache zu erlernen und zu fördern.

Bewegung und Sprache 

Bewegung und Sprache fördern in gleichem Maße die Ausdrucksfähigkeit der Kinder. Sowohl durch gesprochene Worte als auch durch Körperhaltung, Gestik und Bewegung können Kinder ihre Gefühle, Gedanken und Erlebnisse zum Ausdruck bringen. Durch Bewegung und Körpersprache erschließen sie sich ein anschauliches, bildhaftes Ausdrucksmittel, denn wir „sprechen in Bildern“. Diese Form der handelnden Darstellung stellt eine Übersetzung von Wörtern in die Sprache des Körpers dar, da die kognitive Welt der Kinder noch stark von bildhaften Vorstellungen geprägt ist.

Die Verbindung von Sprache und Bewegung wird in unserer Kindertagesstätte durch vielfältige Bewegungsangebote umgesetzt. Dabei fließen Musikelemente, Begrüßungs- und Abschiedswörter, Liedreime sowie Gegenstände aus dem jeweils dargestellten Land in die Bewegungsabläufe mit ein. Sprache und Bewegung werden außerdem gefördert, indem Themen aus dem Alltag und dem Jahreskreis aufgegriffen werden. Jahreszeiten, Kleidung, Feste und kulturelle Ereignisse bieten zahlreiche Gelegenheiten, Bewegung und Sprache miteinander zu verbinden. Durch regelmäßige Spaziergänge, Bauernhofbesuche und Aufenthalte auf dem Außengelände erhalten die Kinder vielfältige Möglichkeiten, sich auszuprobieren, Abenteuer zu erleben und Wissen mit allen Sinnen zu erwerben. Jedes körperliche Erleben bildet dabei ein Fundament, das in Verbindung mit der sprachlichen Benennung zur Festigung von Wortbedeutungen sowie zur Erweiterung des Wortschatzes beiträgt. Diese Aktivitäten sind besonders wertvoll, da die Kinder mit realen Gegebenheiten konfrontiert werden. Witterungseinflüsse, körperliche Anstrengung, Kräftemessen, das Entwickeln und Umsetzen kreativer Ideen sowie das Bilden von Partnerschaften und Teams stellen dabei wichtige Verknüpfungspunkte von Bewegung und Sprache dar.

Gezielte Bewegungsabläufe fördern die Körperwahrnehmung, das Wissen über einzelne Körperteile sowie das Bewusstsein für die eigenen Fähigkeiten wie Beweglichkeit, Geschicklichkeit, Kraft und Schnelligkeit. Gleichzeitig werden die Konzentrationsfähigkeit, die Beobachtungsgabe und die sprachlichen Kompetenzen der Kinder weiterentwickelt.

Das freie Spiel ist für Kinder unersetzlich und setzt Gesundheit, Bewegungsfreude, sozial-emotionale Kompetenz sowie Neugier auf die Umwelt voraus. Für uns pädagogische Fachkräfte bieten diese Situationen wertvolle Einblicke in die Spielgemeinschaft. Im freien Spiel werden Stärken, Vorlieben, die Fähigkeit zur verbalen Mitteilung sowie die Stellung des einzelnen Kindes innerhalb der Gruppe sichtbar. Es zeigt sich, wer als Ideengeber oder „Macher“ auftritt, wer Aufgaben ausführt, beobachtet oder kritisch begleitet. Je mehr Handlungsspielraum wir den Kindern ermöglichen, desto besser können sie ihre ganzheitlichen Entwicklungsmöglichkeiten nutzen.

Naturspiel und Erlebnisräume 

Naturspiel- und Erlebnisräume orientieren sich an den Bedürfnissen der Kinder und schaffen Raum für Abenteuer und Experimente, Ruhe und Rückzug. Mit allen Sinnen können die Kinder sich selbst entdecken, ihre sozialen, kreativen und motorischen Fähigkeiten weiterentwickeln und ihre Spielwelt mitgestalten. Die Kinder bestimmen selbst nach ihren Vorstellungen und Möglichkeiten, wie sie die Gegebenheiten, die die Natur uns bietet in ihrem Spiel nutzen. Das lässt Platz für Phantasie und die Kinder erfahren Vertrauen in die eigene Selbstwirksamkeit. 

Beim Spiel in der Kindergruppe üben sie sich auch in sozialen Kompetenzen. Die Kinder stellen sich vor verschiedene Herausforderungen, wie zum Beispiel: Wie baue ich eine Hütte? Die spielerische Bewältigung dieser Herausforderungen fördert die Kooperations- und Teamfähigkeit. Um Natur- und Erlebnisräume zu entdecken, zu erforschen und damit in Berührung zu kommen, bietet sich uns die Gelegenheit an Spaziergängen der Natur ein Stück näher zu sein. Um ganzheitliche Sinneserfahrungen zu machen, haben wir Materialien wie Lupengläser, Spiegel oder Fachbücher, welche den Kindern zur Verfügung stehen. Damit können sie die Natur und deren Bewohner mit all ihren Besonderheiten erforschen. Wir bieten den Kindern Raum und Zeit sich auf ihrer Reise selbst zu bilden. Unsere Rolle dabei ist es, zu unterstützen. Regelmäßig nutzen wir diese Bewegungsanlässe in der Natur um neue Erfahrungen zu sammeln. Abwechselnd gehen die einzelnen Gruppen spazieren, um dort einen erlebnisreichen Morgen zu verbringen. Die Ressourcen der Natur werden dabei von den Kindern für unterschiedliche phantasiereiche Spiele genutzt. Ebenso erleben die Kinder die Natur unmittelbar auf unserem Außengelände, auf dem sie intensive Erfahrungen machen können. Unser großes Holzschiff, sowie das Klettergerüst für unsere kleinsten Kinder, bieten Anregungen zum Klettern. Rückzugsorte, an denen die Kinder unbeobachtet spielen können, sind für sie wichtig und werden häufig genutzt. Die vielfältigen Fahrzeugangebote, Sandspielsachen und Rollenspielmaterialien beziehen die Kinder in ihr Spiel mit ein. 

Unsere Naturspiel- und Erlebnisräume orientieren sich nach den Bedürfnissen der Kinder und bieten vielfältige Möglichkeiten für Abenteuer und Experimente ebenso wie für Ruhe, Rückzug und Entspannung. Mit allen Sinnen können die Kinder sich selbst entdecken, ihre sozialen, kreativen und motorischen Fähigkeiten weiterentwickeln und ihre Spielwelt aktiv mitgestalten. Dabei entscheiden sie eigenständig, wie sie die natürlichen Gegebenheiten für ihr Spiel nutzen möchten. Dies eröffnet viel Raum für Fantasie und stärkt das Vertrauen der Kinder in die eigene Selbstwirksamkeit.

Im gemeinsamen Spiel innerhalb der Kindergruppe erwerben und festigen die Kinder soziale Kompetenzen. Sie stellen sich unterschiedlichen Herausforderungen, etwa der Frage, wie eine Hütte gebaut werden kann. Die spielerische Auseinandersetzung mit solchen Aufgaben fördert die Kooperationsfähigkeit und das Arbeiten im Team. Um Natur- und Erlebnisräume intensiv wahrzunehmen, zu entdecken und zu erforschen, gehen wir regelmäßig spazieren und halten uns bewusst in der Natur auf. Für ganzheitliche Sinneserfahrungen stehen den Kindern Materialien wie Lupengläser, Spiegel und Fachbücher zur Verfügung. Diese laden dazu ein, die Natur und ihre Bewohner aufmerksam zu beobachten und mit all ihren Besonderheiten kennenzulernen. Wir geben den Kindern Zeit und Raum, sich auf ihrem eigenen Weg Wissen anzueignen und Erfahrungen zu sammeln. Unsere pädagogische Rolle verstehen wir dabei als begleitend und unterstützend. Regelmäßig nutzen wir die vielfältigen Bewegungsanlässe in der Natur, um neue Eindrücke zu gewinnen. Die einzelnen Gruppen unternehmen diese Spaziergänge abwechselnd und verbringen dabei erlebnisreiche Vormittage.

Die natürlichen Materialien und Ressourcen werden von den Kindern immer wieder für fantasievolle Spielideen genutzt. Darüber hinaus erleben die Kinder die Natur unmittelbar auf unserem Außengelände, auf dem sie vielfältige und intensive Erfahrungen machen können. Unser großes Holzschiff sowie das Klettergerüst für unsere jüngeren Kinder bieten zahlreiche Anregungen zum Klettern und Bewegen. Auf den unebenen Rasenflächen und unserem Hügel können die Kinder ihrem natürlichen Bewegungsdrang nachkommen. Rückzugsorte, an denen die Kinder unbeobachtet spielen können, sind für sie von großer Bedeutung und werden gerne genutzt. Das Außengelände bietet insgesamt viel Freiraum für kreatives und fantasievolles Spiel. Die vielfältigen Fahrzeugangebote, Sandspielmaterialien und Rollenspielangebote werden von den Kindern aktiv in ihr Spiel eingebunden.

Neue Bewegungsmöglichkeiten in der Kita Spatzennest – Mai 2026

Im Kindergarten herrscht große Freude, denn wir haben ein neues Turnhallensystem.

Das neue Balkensystem ermöglicht es, immer wieder neue Bewegungslandschaften zu gestalten. Ob Klettern, Balancieren, Schwingen oder Springen, die Kinder können sich in einer sicheren Umgebung ausprobieren und neue körperliche Erfahrungen sammeln. Dabei wird nicht nur der natürliche Bewegungsdrang gefördert, sondern auch die Koordination, der Gleichgewichtssinn und das Selbstvertrauen gestärkt.

Besondere Highlights sind ein Schaukelball und ein Schaukelreifen, die zum Bewegen einladen. Ergänzt wird das Angebot durch einen neuen Sprungkasten, eine großzügige Mattenlandschaft und eine Leiter, die beispielsweise an die Sprossenwand gehängt werden kann.

Die Kinder sind begeistert und auch das Team ist gespannt auf die neuen Möglichkeiten, die sich im Bereich der Bewegungsförderung ergeben. Mit der Investition in das neue System setzt der Kindergarten ein klares Zeichen für die Bedeutung von Bewegung und Gesundheit im frühen Kindesalter.

Die Spatzen spielen Theater – April 2026

„Bühne frei für Selbstvertrauen und Ich-Stärke“

Unter diesem Titel hat sich eine Projektgruppe der Kindertagesstätte „Spatzennest“ über mehrere Wochen intensiv mit dem Thema Puppentheater beschäftigt.

Im Mittelpunkt stand die Erweiterung der Selbstkompetenz der Kinder, insbesondere ihr Selbstvertrauen und ihre „Ich-Stärke“. Kinder benötigen dabei Unterstützung, sich etwas zuzutrauen, vor anderen zu sprechen und auch mit Situationen umzugehen, in denen etwas nicht sofort gelingt. Wichtig ist es, sie zu ermutigen und ihnen zu zeigen, dass sie daran wachsen können. Eine besondere Rolle im Projekt spielte die Handpuppe „Petra Piepspatz“. Sie half den Kindern dabei, Hemmungen abzubauen, Gefühle auszudrücken und sich auf das Theaterspiel einzulassen.

Im Verlauf des Projekts gestalteten die Kinder eigene Handpuppen aus Socken, entwickelten ihre eigenen Theaterwelten und gestalteten gemeinsam ihr eigenes Theater. Dabei konnten sie ihre individuellen Ideen einbringen, kreativ sein und erleben, dass sie selbst etwas schaffen können. Die Kinder entschieden außerdem bewusst, dass ihre Theaterkulisse von allen Kindern der Einrichtung genutzt werden darf. So ist aus dem Projekt heraus der neue Funktionsraum „Theaterspielraum“ entstanden. Dieser Raum lädt zum Spielen, Ausprobieren und Gestalten ein.

Es war besonders schön zu beobachten, wie die Kinder im Laufe des Projekts mutiger wurden, mehr Selbstvertrauen entwickelten und bei der Abschlussveranstaltung mit Stolz ihre eigenen Ideen präsentierten.

 

Das Projekt hat gezeigt, wie wichtig es ist, Kindern Raum und Zeit für Kreativität, Mitbestimmung und persönliche Entwicklung zu geben. Außerdem war es großartig zu erleben, wie daraus etwas Nachhaltiges für den Kita-Alltag entstehen kann.

Neues Namensschild schmückt die Kita Spatzennest – März 2026

Mit großer Freude und ein wenig Stolz blickten Kinder, Eltern und Erzieherinnen der Kindertagesstätte „Spatzennest“ in Gieleroth auf den Eingangsbereich ihrer Kita. Denn dort wurde feierlich das neue Namensschild angebracht. Was auf den ersten Blick wie ein kleines Detail wirkt, hat für die gesamte Einrichtung eine große Bedeutung. Das moderne Schild begrüßt nun alle Familien schon beim Betreten des Geländes. Freundliche Farben und eine gut lesbare Schrift sorgen dafür, dass der Name der Kita sofort ins Auge fällt. Für die Kinder ist es ein besonderes Gefühl, „ihre“ Kita nun auch sichtbar von außen erkennen zu können. Die Anbringung des Schildes wurde von vielen mit Spannung erwartet. Einige Kinder beobachteten neugierig, wie es befestigt wurde, und stellten viele Fragen. Für sie war es spannend zu sehen, wie aus einer einfachen Wand ein offizieller Eingangsbereich wurde. Auch die Kita-Leitung zeigte sich erfreut, denn das neue Namensschild ist für uns ein wichtiges Zeichen der Identität. Es macht deutlich, wer wir sind. Neben der besseren Orientierung für Besucherinnen und Besucher stärkt es vor allem das Gemeinschaftsgefühl. Mit dem neuen Namensschild setzt die Kita ein sichtbares Zeichen nach außen und unterstreicht zugleich den Zusammenhalt und die Verbundenheit aller, die hier täglich ein- und ausgehen.

Lichterfest - November 2025

Auch in diesem Jahr fand unser traditionelles Lichterfest im Herbst statt. Bereits in den Wochen zuvor gestalteten die Kinder mit großer Freude und Kreativität ihre eigenen Laternen. Dabei waren ihrer Fantasie keine Grenzen gesetzt, es entstanden Einhörner, Spinnen, Dinosaurier und viele weitere individuelle Kunstwerke, die jede Laterne zu einem einzigartigen Blickfang machten.

Am 06. November 2025 war es dann soweit. Die Kinder wurden abends an der Kita-Eingangstür von ihren Eltern verabschiedet. Dort war es noch dunkel, lediglich ein Lichterschlauch wies den Weg in die Turnhalle. Gemeinsam folgten die Kinder dem Licht und versammelten sich mit den Erzieherinnen in der Turnhalle. Im hellen Schein der Laternen entstand eine stimmungsvolle und feierliche Atmosphäre, die Kinder und Erwachsene gleichermaßen begeisterte.

Nach dem Anlegen der Warnwesten setzten sich alle Kinder in einen großen Kreis, begrüßten sich gegenseitig und erhielten ihre selbstgestalteten Laternen. Mit einem gemeinsamen Laternenlied stimmten wir auf den bevorstehenden Spaziergang durch Gieleroth ein. Begleitet von den leuchtenden Laternen und den traditionellen Liedern zogen die Kinder anschließend gemeinsam mit den Erzieherinnen durch die Straßen. Viele Bewohner hatten den Weg zusätzlich mit Fackeln und Lichtern geschmückt, was den Spaziergang besonders stimmungsvoll machte. Ein Highlight war der Moment, als Sankt Martin auf seinem Pferd die Kinder begrüßte es war ein eindrucksvolles Erlebnis, das bei allen großen Eindruck hinterließ.

Zurück in der Kita rundete ein gemeinsames Abendessen den festlichen Tag ab. An einer liebevoll gedeckten Tafel stärkten sich die Kinder mit Sternchennudelsuppe, belegtem Baguette und sauren Gurken. Zum Abschluss erhielt jedes Kind einen Weckmann, bevor die Eltern ihre Kinder, müde, aber glücklich, abholten.

Das Lichterfest 2025 war ein rundum gelungenes Ereignis, das Kinder, Eltern und Mitarbeitende gleichermaßen begeisterte. Wir blicken bereits mit Vorfreude auf das Lichterfest 2026, um erneut gemeinsam die Magie der Laternen zu erleben.

Großelternnachmittag in der Kita Spatzennest in Gieleroth

Nach über 2 Jahren Pandemie und dadurch bedingten Kontaktmangel zu den Familien der Kinder können endlich wieder Veranstaltungen in der Kita durchgeführt werden. Insbesondere die angehenden Schulkinder hatten in ihrer bisherigen Kitazeit noch keinen Großelternnachmittag erlebt. So wurde die Möglichkeit schnellstens genutzt, um diese Veranstaltung so schnell wie möglich vorzubereiten und durchzuführen. Eifrig wurden in den einzelnen Gruppen Einladungen für die jeweiligen Großeltern gebastelt. Praktischerweise mit dem Handabdruck des Enkelkindes, damit sie auch über den Großelternnachmittag hinaus als Andenken daran verwendet werden kann.

Die Resonanz der Omas und Opas war überwältigend und man kam nahezu aus ganz Deutschland, vom Norden bis zum Osten, angereist und angeflogen. Das hatten auch langjährige MitarbeiterInnen der Einrichtung noch nicht erlebt. Obwohl an den jeweiligen Tagen immer nur für eine Gruppe der Einrichtung die Veranstaltung geplant war, füllten die zahlreichen Besucher nach einem Begrüßungskreis und einem Lied für die Lieben auf dem Hof der Einrichtung, fast alle Räumlichkeiten der Kita, um mit ihren kleinen Enkelsprösslingen deren Lieblingsbeschäftigungen in der Kita nachzugehen. Da wurden eifrig alle Lieblingsspiele der Kinder gespielt, gebaut, vorgelesen, geknetet, am Sandtisch gematscht oder im Turnraum die Sprossenwand erklommen. Alles mit den heißgeliebten Großeltern, die ihre Freude auch zum Ausdruck brachten. Man hörte überall ein freudiges Lachen und sah glückliche Gesichter.

Mit Glockengeläut wurde danach zum Kaffeetrinken eingeladen und man stärkte sich an den zahlreichen, liebevoll von den Eltern und Großeltern gebackenen Kuchen und tauschte sich über die lieben kleinen Enkelkinder und deren Ess- und Spielgewohnheiten aus. Am Ende wurde noch ein Abschlusskreis auf dem Hof gemacht und die Kinder verabschiedeten ihre Großeltern mit den lautstark gesungenen Abschiedsliedern aus dem Alltag der Abschiedskreise in der Kita. Da kamen so manche Erinnerungen der Großeltern an die Zeit ihrer eigenen Kinder in der gleichen Einrichtung hoch und manch einer staunte, dass sogar noch Personal aus dieser Zeit „übrig“ geblieben war!

„War das ein schöner Nachmittag“ oder „Och leider schon zu Ende“ äußerten sich so manche Großeltern und bedankten sich ganz herzlich beim Personal der Einrichtung.

Kindercafé in der Kita „Spatzennest“

Im Sommer 2021 wurde die Sanierung des Gebäudes der Kita abgeschlossen. Ein neuer Gebäudeflügel ergänzte die Einrichtung um eine neue Küche samt Speiseraum. Dort wird nicht nur das Mittagessen eingenommen. Gemeinsam entwickelten die Erzieherinnen des „Spatzennestes“ die Idee eines Kindercafés. Jedes Kind sollte Zugang zu einem ausgewogenen und gesunden Frühstück bekommen. Das Angebot umfasst täglich von 8:00 bis 10:30 Uhr ein reichhaltiges Frühstücksbuffet. Neben vielseitigen Getränken wie Wasser, Tee, Milch und Apfelschorle werden täglich frisches Obst und Gemüse sowie verschiedene Sorten Brot, Aufschnitt und Käse den Kindern zur Verfügung gestellt. Auch hierzulande weniger traditionelle Nahrungsmittel wie Oliven oder Feta Käse sind bei vielen Kindern sehr beliebt. An manchen Tagen wird zudem noch Müsli angeboten, welches sich die Kinder selbst zusammenstellen dürfen. Der Haferschrot wird mithilfe einer Hafermühle selbst geschrotet. Die Kinder erleben also bereits in der Kita Freude an der Nahrungsmittelzubereitung. Hin und wieder gibt es auch etwas Besonderes zum Frühstück, zum Beispiel Grießbrei, Eier oder Suppe. Es wurde zudem beobachtet, dass bei manchen Kindern nach anfänglicher Skepsis die Neugier auf Vielfalt von Nahrung erweckt wurde. Die verwendeten Lebensmittel werden regional und in Bio-Qualität eingekauft. So ist nicht nur eine Ausgewogenheit der Lebensmittel gewährleistet, auch ihre Herstellung ist hochwertig und ihre C02-Bilanz trägt zu dem Umweltschutz bei.

Die Erzieherinnen werden von zwei Hauswirtschaftskräften bei der Durchführung unterstützt. Das erleichtert die pädagogische Arbeit während des Buffets und schafft Räume für soziales Netzwerken unter den Kindern.

Unsere Kita ist eine Sprach-Kita

Einige Jahre nahmen wir am Bundesprogramm: Schwerpunkt-Kita: „Sprache und Integration“ teil. Als „Sprach-Kita“ werden wir ab 2016 vom Familienministerium gefördert.

Sprache ist allumfassend und betrifft den gesamten Entwicklungsraum des Kindes. Sprachliche Bildung ist das wichtigste Kommunikationsmittel das uns zur Verfügung steht. In unserer multikulturellen Gesellschaft hat Sprache einen immer höheren Stellenwert. Unsere Schwerpunkte sind die sprachliche Bildung im Kita-Alltag, die inklusive Pädagogik und eine enge Zusammenarbeit mit den Familien.

Mit dem Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ stärkt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend alltagsintegrierte sprachliche Bildung, inklusive Pädagogik sowie die Zusammenarbeit mit Familien in der Kita. Von Januar 2016 bis Dezember 2019 stellt der Bund insgesamt 400 Millionen Euro zur Verfügung. Damit können bis zu 4000 zusätzliche halbe Fachkraftstellen in den Kitas und in der Fachberatung geschaffen werden.

Spatzennest besucht Feuerwehr in Berod

Die angehenden Schulkinder der Kindertagesstätte Spatzennest aus Gieleroth besuchten bei fast tropischen Temperaturen die Feuerwehr in Berod. Kurzentschlossen wählte man angesichts der hohen Temperaturen der Transport dorthin per Auto und verzichtete auf eine ausgiebige Wanderung um den Besuch auch genießen zu können. Zwei nette Feuerwehrmänner, Herr Oliver Euteneuer und Herr Erik Pfeiffer, empfingen die muntere Gruppe erst mal mit einem kühlen Getränk. Anschließend wurden die Kinder mit einem Film über die Jugendfeuerwehr auf das Thema eingestimmt und alle anstehenden Fragen unsererseits beantwortet. In der Halle der Feuerwehr wurden vorher alle nötigen Ausrüstungsgegenstände für die unterschiedlichen Einsätze bereit gelegt und konnten nach den theoretischen Erklärungen von allen Kindern bestaunt und ausprobiert werden. Das Blaulicht lockte die Kinder schließlich zu den Einsatzfahrzeugen, die schnell von den Kindern erobert wurden und deren Funktionen erklärt und auch teilweise ausprobiert wurden. Heiß begehrt war der Platz, von dem aus man an den Lautsprecher gelangen konnte, um die umstehenden Mitbesucher laut und freundlich zu begrüßen! Kriminalistische Fähigkeiten entwickelte so manches Kind beim Einsatz der Wärmebildkamera. Die Aufgabe war, eine Kollegin, die sich im abgedunkelten Raum versteckt hatte, mit Hilfe der Kamera zu finden! Nach diesen schweißtreibenden Erlebnissen war dann die Abkühlung bei der Spritzübung  für Klein und Groß sehr willkommen! Die Aufgabe, aufgestellte Flaschen von den Pylonen zu schießen, machte allen Kindern sichtlich Spaß. Ganz nebenbei wurde der ein oder andere Zuschauer auch von diesem erfrischenden Nass erfreut, worüber niemand wirklich ärgerlich wurde. Herrlich erfrischt wurde zum Abschluss noch ein leckeres Eis von der Feuerwehr spendiert und dabei die bei der Vorbereitung des Themas gesammelten Fragen aus der Kita gestellt. Z.B. Kann man eure Drehleiter auch als Brücke benutzen? Gibt es heute noch Löschteiche oder löscht ihr noch manchmal mit Eimern?? Nachdem alle anstehenden Fragen beantwortet waren, wurde jedes Kind per Feuerwehrwagen jeweils nach Hause gefahren, wo sie von den Eltern und Geschwistern schon staunend erwartet wurden. Vielen Dank für diesen erlebnisreichen Besuch bei der Feuerwehr Berod!

Das Spatzennest erlebt Spiel und Spaß im Wald

Bei strahlendem Sonnenschein machten sich die Kinder der Kita Spatzennest in Gieleroth mit ihren Familien zum diesjährigen Sommerfest auf. Eine lange Karawane zog freudig in den nahe gelegenen Wald, um dort einen vergnüglichen Nachmittag bei Spaß und Spiel zu verleben. Dort hatten die Mitarbeiterinnen der Kita vorher viele interessante Spiele vorbereitet und der Elternausschuss der Kita hatte ein gemütliches Waldcafé hergerichtet. Schnell hatten sich die einzelnen Familien verteilt, um die gemeinsame „Laufkarte“ mit den einzelnen Stationen jeweils nach der fertig gestellten Aktion abstempeln zu lassen! Man konnte sich einen Rucksack mit Sandsäckchen füllen lassen um dann wie eine Ameise samt schwerer Last den Berg hochzuklettern. So manch einer staunte, was doch so eine kleine Ameise für ein Gewicht tragen kann, obwohl sich nur ein Bruchteil dessen jeweils im Rucksack befand! Oder man ging mit verbundenen Augen einen Parcours an einem Seil entlang und musste zwischendurch in geheimnisvoll gefüllte Säckchen fühlen. Viel Spaß hatten klein und groß an der „Ratestation“. Dabei kam es darauf an, so schnell wie möglich zu sagen, was für einen Naturgegenstand das jeweilige Gegenüber in der Hand hat, nachdem man sich sehen konnte. Die teilweise witzigsten Wortkreationen erheiterten das zuschauende Publikum. Zwischendurch konnte man sich zur Stärkung einen Hefeteigring mit dem Mund angeln oder an den Köstlichkeiten im Waldcafé stärken, um dann an die übrigen Stationen zu gehen. Von weitem waren schon die fleißigen Musikanten zu hören, die von ihrem „blinden“ Partner gefunden werden mussten! Da hieß es Ohren spitzen und nur auf mein zuständiges Instrument konzentrieren! In die Welt der Vögel und Baumbewohner konnte man sich anhand eines kleinen Spiegels versetzen, den man so unter die Augen halten musste, dass man beim Gehen förmlich durch die Baumkronen flog. Erstaunlich, was so ein kleiner Spiegel bewirken kann, war die Reaktion der Spielteilnehmer. Natürliche Handtattoos mit den schönsten Sommerblüten konnte man vor dem Wald mit ein wenig Vaseline auf den Händen kreieren. Dort konnte man auch das Alter verschiedener Bäume anhand der ausgestellten Baumscheiben zählen. Zum Schluss gab es noch mit jeder Familie ein Foto, das an den schönen Tag erinnern soll! Am Ende des Nachmittags war man froh, dass bis auf ein paar erfrischende Regentropfen, die meiste Zeit die Sonne vom Himmel herablachte!

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Anschrift

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57610 Gieleroth

Leitung

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Telefon: 02681 5712
Mail: mail@kita-gieleroth.de

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Verbandsgemeindeverwaltung
Altenkirchen-Flammersfeld
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Telefax: +49 2681 7122 (Zentrale)
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